Hallo,
da ich in Kürze mein 79er Getriebe gegen ein spätes 4Synch-OD-Getriebe austausche,
würde ich gerne wissen was ihr vorher an Überarbeitung empfehlen würdet.
Drucklager neu und Sieb reinigen ist selbstverständlich.
Welche Dichtungen sollte/kann man im Zuge dessen welchseln?
Oder lohnt es sich das ganze Getriebe mal auseinander zu nehmen und nach dem rechten zu schauen?
Mein Arsenal an Spezialwerkzeug ist nicht sehr gross.
Vielleicht wäre das eher was für einen Fachbetrieb,
ohne Abzieher kommt man wahrscheinlich nicht sehr weit, oder?
Freue mich über jeden Tipp, thanx im voraus!
Grüße,
Andreas
Getriebe überholen?
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- Matthias
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- Registriert: 13. Aug 2001, 01:01
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Hallo Andreas,
grundsätzlich ist das MGB Getriebe eine äußerst solide Angelegenheit. Du solltest aber auf jeden Fall die Vorgelegewelle und die zugehörigen Nadellager inspizieren. Wahrscheinlich ist die Welle eingelaufen, da die Lager ohne Käfig direkt auf der Welle laufen. Lager und Welle kosten aber kein Vermögen. Außerdem solltest du die Synchronringe anschauen. Wahrscheinlich sind die gut, aber schaden kann es nichts, einen Blick drauf zu werfen. Spezialwerkzeug brauchst du nicht, es ist aber gut, einen ca. 30 cm langen Messingrundstab von etwa 10 mm Stärke zur Hand zu haben, mit dem man das hintere Lager aus dem Gehäuse klopfen kann.
Die Dichtungen solltest du auf jeden Fall erneuern, auch wenn du das Gertiebe zusammen lässt. Du ärgerst dich sonst nur, wenn du nach dem Einbau feststellst, dass das "neue " Getriebe nicht dicht ist.
Viel Spaß beim Schrauben und keine Sorge, das B-Getriebe ist eine einfache Angelegenheit. Die originale Reparaturanleitung reicht vollkommen.
achteckige Grüße
Matthias #421
grundsätzlich ist das MGB Getriebe eine äußerst solide Angelegenheit. Du solltest aber auf jeden Fall die Vorgelegewelle und die zugehörigen Nadellager inspizieren. Wahrscheinlich ist die Welle eingelaufen, da die Lager ohne Käfig direkt auf der Welle laufen. Lager und Welle kosten aber kein Vermögen. Außerdem solltest du die Synchronringe anschauen. Wahrscheinlich sind die gut, aber schaden kann es nichts, einen Blick drauf zu werfen. Spezialwerkzeug brauchst du nicht, es ist aber gut, einen ca. 30 cm langen Messingrundstab von etwa 10 mm Stärke zur Hand zu haben, mit dem man das hintere Lager aus dem Gehäuse klopfen kann.
Die Dichtungen solltest du auf jeden Fall erneuern, auch wenn du das Gertiebe zusammen lässt. Du ärgerst dich sonst nur, wenn du nach dem Einbau feststellst, dass das "neue " Getriebe nicht dicht ist.
Viel Spaß beim Schrauben und keine Sorge, das B-Getriebe ist eine einfache Angelegenheit. Die originale Reparaturanleitung reicht vollkommen.
achteckige Grüße
Matthias #421