Hilfe: Zündungen und Abgas durch Vergaser (MG-B)

Passt mal wieder nichts zusammen? Ein Ersatzteil ist nicht mehr lieferbar? MG Drivers sind hilfsbereit - und helfen sich in diesem Forum gegenseitig. Hier findet ihr Beiträge zu MGA, MGB und Co.

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Gungun
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Hilfe: Zündungen und Abgas durch Vergaser (MG-B)

#1

Beitrag von Gungun » 15. Sep 2002, 21:08

Hallo,

vorhin bin ich mit meinem frisch überholten Motor (MG B 18V, HS 4 Vergaser, Panhead Luftfilter) gefahren - und plötzlich gab es laute Fehlzündungen und ein Krach, als würde ich ohne Auspuff fahren.

Ein kurzer Check ergab, dass die "Zündungen" im Vergaser stattfinden. Als würde das Abgas durch dir Vergaser entweichen.

Hat jemand ene Idee / Ferndiagnose, was das sein könnte?

Drückt bitte die Daumen, das das nix schlimmes ist ... Bild(

Dank & Gruss
Gunther

Schuphi
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#2

Beitrag von Schuphi » 26. Sep 2002, 13:30

Hallo Gunther!

Hoffe Du hast inzwischen rausgefunden was es war!

Ich hab noch eine Frage:
Wie oft hat sich das Ganze im Vergaser abgespielt (1-2x oder staendiges Knallen?)?
Und wie sieht Dein Vergaser jetzt aus?

Der Hinweis von Darius kommt mir ueberigens einleuchtend vor. Waere nett wenn Du uns nachher berichtest was Du rausgefunden hast!

Octogonally Yours
Schuphi

Bernd-Helmut Müller
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#3

Beitrag von Bernd-Helmut Müller » 26. Sep 2002, 16:10

Hallo,
frisch überholter Motor - klingt ganz nach neuen Ventilführungen, die vielleicht nicht auf das vorgeschriebene Maß aufgerieben sind. Hier könnte sich ein Einlaßventil (durch die Erwärmung des Schaftes) in geöffneten Zustand verklemmt haben. Dadurch wird bei der Verdichtung ein Teil des zündfähigen Gemisches in den Ansaugtrakt/Vergaser zurückgedrückt und bei der Zündung vom Zündfunken gezündet.
Wenn der Motor kalt ist, müßte er wieder einwandfrei laufen. Vorausgesetzt Ventilfedern sind nicht gebrochen, Ventiltrieb funktioniert und Steuerzeiten sind richtig eingestellt.
Ich hoffe, meine Vermutung ist richtig, dann ist der Aufwand für Dich überschaubar.
Oktagonale Grüße
Bernd-Helmut

Gun
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#4

Beitrag von Gun » 30. Sep 2002, 17:01

Hallo hier bin ich wieder. Das Ganze ist auf meiner Unwissenheit entstanden. Die Ventile hatten zuviel Spiel - und dabei ist ein Kipphebel aus dem Pleuel gesprungen.
Das Pleuel hatte sich in der Führung verklemmt und das Ventil dauer geöffnet.

Nachdem das Pleuelzeug wieder eingebaut ist und auch vom FACHMANN (also nicht ich) eingestellt wurde lief der Motor wieder wie vorher. ... und das ohne Kosten Bild

Euch allen vielen Dank für Eure Antworten!!!

Gruss
Gunther

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