Re: Wie Mazda MX 5 Sitze in MGB einbauen?
Verfasst: 23. Sep 2011, 01:16
Dear @,
wenn mal all das - also nicht nur das hier, sondern all das - so liest, kommt man nicht umhin: Der Spagat ist des Menschen Lieblingssportart.
Hält ja auch beweglich, bis ins hohe Alter. Funktionäre machen das vor, und funktionieren wohl deshalb. Nein, nicht, weil sie Spagat vorleben, sondern ihn vordenken.
Nehmen wir - mal so ganz beliebig herausgegriffen - den hysterischen, pardon: historischen Motorsport.
Da zählt jetzt wieder Originalität. Original Türverkleidungen, original Teppich vor der Heckscheibe (Wackeldackel ist wiederum nicht erlaubt, der wird ja beim Crash zum WD40, Wackel-Dackel mit 40G Beschleunigung).
Alles in feuerfest, sagt FIA. Aber es soll doch orignal sein...also dann doch mit Feuer? Wie jetzt: Mit Feuer wegen...der Fans? Sind wir jetzt beim Stockcar-Rennen?
Also was nun: Original oder original aussehend? Was ist denn oringinal?
Ihr wisst: Ich persönlich bin der Meinung, dass ein Auto mit der ersten Luftdrucküberprüfung seine Originalität verliert. Danach ist es nicht mehr museal. Sieht übrigens auch der Hersteller so: Er will die Kisten so schnell wie möglich loswerden, die sollen nicht museal werden. Schon gar nicht im Werk.
Was nicht museal ist, ist ein Gebrauchsgegenstand. Wenn dieser liebgewonnen wird, grenzt ihn das gegen den Verbrauchsgegenstand ab. MGs schätzen das und belohnen die "Gebraucher" und bringen sie- trotz Defekten - meist nach Hause. "Verbraucher" bleiben auf der Autobahn liegen. Gerne Sonntagnacht, im Regen. Museale bleiben in der Garage liegen, weil der MG gar nicht erst anspringt. Ihr könnt eine Umfrage an Eurem Stammtisch machen, meine These wird garantiert bestätigt. Die, die immer nach Hause kommen (zusammen mit ihrem MG), sind die Gebraucher.
Wer etwas gebraucht, muss es gebrauchen können. Und wollen. Wenn ich etwas nicht mag, gebrauche ich es nicht. Wenn ich etwas gebrauchen will, mach ich es passend. Für mich.
Wenn ich Gefahr laufe, den Gebrauchs-Gegenstand zu beschädigen, mache ich ihn so passend, dass er nicht beschädigt wird.
Dann passt das. Mir und den nachfolgenden. Und mit etwas Glück auch den Zeitgenossen. Denn mit denen soll es ja auch irgendwie passen. Irgendwie brauchen wir uns ja alle.
Cheers,
Andreas
wenn mal all das - also nicht nur das hier, sondern all das - so liest, kommt man nicht umhin: Der Spagat ist des Menschen Lieblingssportart.
Hält ja auch beweglich, bis ins hohe Alter. Funktionäre machen das vor, und funktionieren wohl deshalb. Nein, nicht, weil sie Spagat vorleben, sondern ihn vordenken.
Nehmen wir - mal so ganz beliebig herausgegriffen - den hysterischen, pardon: historischen Motorsport.
Da zählt jetzt wieder Originalität. Original Türverkleidungen, original Teppich vor der Heckscheibe (Wackeldackel ist wiederum nicht erlaubt, der wird ja beim Crash zum WD40, Wackel-Dackel mit 40G Beschleunigung).
Alles in feuerfest, sagt FIA. Aber es soll doch orignal sein...also dann doch mit Feuer? Wie jetzt: Mit Feuer wegen...der Fans? Sind wir jetzt beim Stockcar-Rennen?
Also was nun: Original oder original aussehend? Was ist denn oringinal?
Ihr wisst: Ich persönlich bin der Meinung, dass ein Auto mit der ersten Luftdrucküberprüfung seine Originalität verliert. Danach ist es nicht mehr museal. Sieht übrigens auch der Hersteller so: Er will die Kisten so schnell wie möglich loswerden, die sollen nicht museal werden. Schon gar nicht im Werk.
Was nicht museal ist, ist ein Gebrauchsgegenstand. Wenn dieser liebgewonnen wird, grenzt ihn das gegen den Verbrauchsgegenstand ab. MGs schätzen das und belohnen die "Gebraucher" und bringen sie- trotz Defekten - meist nach Hause. "Verbraucher" bleiben auf der Autobahn liegen. Gerne Sonntagnacht, im Regen. Museale bleiben in der Garage liegen, weil der MG gar nicht erst anspringt. Ihr könnt eine Umfrage an Eurem Stammtisch machen, meine These wird garantiert bestätigt. Die, die immer nach Hause kommen (zusammen mit ihrem MG), sind die Gebraucher.
Wer etwas gebraucht, muss es gebrauchen können. Und wollen. Wenn ich etwas nicht mag, gebrauche ich es nicht. Wenn ich etwas gebrauchen will, mach ich es passend. Für mich.
Wenn ich Gefahr laufe, den Gebrauchs-Gegenstand zu beschädigen, mache ich ihn so passend, dass er nicht beschädigt wird.
Dann passt das. Mir und den nachfolgenden. Und mit etwas Glück auch den Zeitgenossen. Denn mit denen soll es ja auch irgendwie passen. Irgendwie brauchen wir uns ja alle.
Cheers,
Andreas