Passt mal wieder nichts zusammen? Ein Ersatzteil ist nicht mehr lieferbar? MG Drivers sind hilfsbereit - und helfen sich in diesem Forum gegenseitig. Hier findet ihr Beiträge zu MGA, MGB und Co.
Moderatoren: Gagamohn, JuanLopez, Xpower, Krukkuz
-
Noddy
- Beiträge: 2890
- Registriert: 26. Aug 2012, 13:23
- Fahrzeug(e): MGB GT Bj. 1979
- Wohnort: Schalksmühle im Sauerland
#41
Beitrag
von Noddy » 30. Jan 2026, 00:44
marc-ks hat geschrieben: ↑30. Jan 2026, 00:17
Zumindest für den B sind die Alukühler sehr gut, allerdings ist Limora dafür nicht die beste Adresse. Die AKS Kühler gibt es um die 200€.
https://stevens-shop.de/KUEHLER-MGA-brandneu/1011-08
Man beachte den Hinweis

#2303
-
marc-ks
- Beiträge: 2807
- Registriert: 11. Mär 2013, 10:22
- Fahrzeug(e): MGB Bj 65 Pullhandle, Spitfire Mk3 Bj 69
- Wohnort: Kassel, Walterschen
#42
Beitrag
von marc-ks » 30. Jan 2026, 08:26
Alukühler haben kein engmaschigeres Netz, das sich wohl im A tatsächlich negativ auswirken kann, eher im Gegenteil. Alukühler Punkten durch die Materialeigenschaften und die sehr gute Wärmeabgabe, fast doppelt so hoch wie Messing bei gleicher Oberfläche. Haben wir hier aber schon diskutiert.
Grüße Marc
#2315

-
Dirk69
- Beiträge: 15
- Registriert: 9. Feb 2025, 17:54
- Fahrzeug(e): MGA1600, Goggomobil T250, Z900, Heinkel
- Wohnort: Wörth-Maximiliansau
#43
Beitrag
von Dirk69 » 31. Jan 2026, 07:54
Seis drum, der Zustand jetzt ist sicherlich besser als der zuvor! Es ist für mich kein Alltagsfahrzeug sondern ein reines Sonntags und schön Wetterauto. Aber schon interessant wie die einzelnen Meinungen sind.
Jetzt habe ich ja einen Alukühler an einem Gussmotor. Sollte man beim Kühlmittel etwas beachten? Ich denke hier kann man auch etwas falsch machen?
Gruß Dirk
-
marc-ks
- Beiträge: 2807
- Registriert: 11. Mär 2013, 10:22
- Fahrzeug(e): MGB Bj 65 Pullhandle, Spitfire Mk3 Bj 69
- Wohnort: Kassel, Walterschen
#44
Beitrag
von marc-ks » 31. Jan 2026, 10:51
Tatsächlich ensteht durch den Alukühler eine messbare Spannung. Die elektrochemische Korrosion beruht auf der Bildung eines galvanischen Elementes. Werden zwei in der elektrochemischen Spannungsreihe weit auseinander stehende Metalle „gefügt“, löst sich das unedlere Metall bei Zugabe einer elektrisch leitenden Flüssigkeit (Elektrolyt) auf. Das unedlere Metall verbindet sich mit dem Elektrolyt und wird so zerstört.
Ladung von:
-Aluminium:-1,66
-Eisen:-0,44
-Kupfer:+0,34
Versuch den Kühler isoliert zu montieren. Als Kühlflüssigkeit empfehle ich AG11 von Mannol. Silikathaltig.
Grüße Marc
#2315

-
PepeHD
- Beiträge: 134
- Registriert: 27. Aug 2024, 22:37
- Fahrzeug(e): MGB 1976er Gummiboot
#45
Beitrag
von PepeHD » 31. Jan 2026, 15:48
....oder nutze eine Opferanode.
-
CCCarer
- Beiträge: 209
- Registriert: 19. Sep 2024, 22:19
- Fahrzeug(e): MG A, MG TC, und Nicht-MGs
#46
Beitrag
von CCCarer » 31. Jan 2026, 16:30
Oder einfach nur Kühlflüssigkeit Glysantin G48 oder Vergleichbares einfüllen. Es gibt sehr viele alte britische Motoren in Gemischtbauweise, Grauguss, Aluminium, z.B. Jaguar 6 Zylinder, Daimler 8 Zylinder, etc. Mit diesem Frostschutz in Mischung 1 : 3 Teile Wasser oder hochkonzentrierter entsteht keine Korrossion.
Rob
-
2sheep
- Beiträge: 723
- Registriert: 6. Feb 2017, 16:16
- Fahrzeug(e): MGB `73, Saab 900, W124
- Wohnort: WW
#47
Beitrag
von 2sheep » 1. Feb 2026, 09:21
Gemischte Bauweise Guss/Alu war/ist nicht nur in England lange praktiziert worden.
Mit oben genannten Kühlmitteln gar kein Problem zu erwarten.
viele Grüße
Matthias
-
Dirk69
- Beiträge: 15
- Registriert: 9. Feb 2025, 17:54
- Fahrzeug(e): MGA1600, Goggomobil T250, Z900, Heinkel
- Wohnort: Wörth-Maximiliansau
#48
Beitrag
von Dirk69 » 1. Feb 2026, 09:41
Okay, vielen Dank für die Informationen. Gestern konnte ich noch die Schläuche erneuern und die obere Schraube des Heizventils entfernen, die untere Schraube ist ja abenteuerlich zu erreichen. Aus der Erfahrung und mit meinem Glück wird sie abreißen. Ich trinke mir noch etwas Mut mit Kaffee an, dann gehe ich raus.
-
Ralph-Peter
- Beiträge: 19
- Registriert: 29. Aug 2015, 08:27
- Fahrzeug(e): MGB, Austin Healey BT7, Chevy Apaché 59
- Wohnort: Aerzen
#49
Beitrag
von Ralph-Peter » 3. Feb 2026, 09:32
Das mit dem Alukühler und dessen Auflösung hatte ich mal bei meinem 59er Chevy Pickup. China Alukühler vorgebaut. Kühlleistung war schon ganz gut, Nur nach ein paar Jahren wurde er undicht. Im unteren Bereich hat sich das Netz aufgelöst. Die Lamellen waren wie Butter und ich konnte sie zwischen den Fingern wie eine Paste zerreiben. Der Block ist ein Gussblock und ich habe immer AG11 Kühlerfrostschutz drinn.
Bei meinem Austin Healey BT 7 hatte ich aber mal ein anderes seltsames Phänomen. Da ist der Block ja auch aus Guss und der Limora Kühler aus Stahl. Die Kühlleistung war unterirdisch. Zusätzlich hat sich das Kühlmittel noch in wiederlichen Glibber verwandelt. Der Thermostat war förmlich zugeschleimt. Überall hatte ich Ablagerungen wie Gelee. Der Kühler wurde dann auch undicht und ich habe ihn gegen einen Bastuck Kühler getauscht. Dieser kühlt wesentlich besser. Das Problem mit dem Kühlmittel ist bisher nicht mehr aufgetreten.
-
marc-ks
- Beiträge: 2807
- Registriert: 11. Mär 2013, 10:22
- Fahrzeug(e): MGB Bj 65 Pullhandle, Spitfire Mk3 Bj 69
- Wohnort: Kassel, Walterschen
#50
Beitrag
von marc-ks » 3. Feb 2026, 11:37
Man kann den Spannungsabfall mit dem Multilmeter im Kühlwasser gut messen, irgendwo stehen auch die Grenzwerte. Außerdem kann man den Kühler sehr einfach isoliert montieren, auf einer Gummiauflage und mit Kunststoffbolzen. Der Glibber entsteht wenn man silikathaltige mit silikatfreien Kühlmitteln mischt. AG11 ist quasi G48 und silikathaltig. Häufiges Problem der aktuellen Messingkühler ist der geringe Kupferanteil (im Vergleich zu früher), wodurch der Zinkanteil steigt und die Wärmeabgabe sinkt. Je gelber der Kühler desto schlechter, gute Kühler sind rötlich.
Grüße Marc
#2315

-
hamoos
- Beiträge: 818
- Registriert: 20. Jun 2007, 21:49
- Fahrzeug(e): MGA MkI Roadster
- Wohnort: Wolfurt
#51
Beitrag
von hamoos » 3. Feb 2026, 22:13
Hallo Marc,
wie misst du den Spannungsabfall im Kühlwasser mit dem Multimeter? Ich hab echt keine Vorstellung wie das geht.
Danke, Harald
-
marc-ks
- Beiträge: 2807
- Registriert: 11. Mär 2013, 10:22
- Fahrzeug(e): MGB Bj 65 Pullhandle, Spitfire Mk3 Bj 69
- Wohnort: Kassel, Walterschen
#52
Beitrag
von marc-ks » 3. Feb 2026, 23:48
Multimeter auf 200mV oder 2V Gleichstrom stellen. Eine Messleitung ins Kühlwasser, eine an den Block oder den Kühlerkasten. Idealerweise fällt keine Spannung ab.
Grüße Marc
#2315
