Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

Passt mal wieder nichts zusammen? Ein Ersatzteil ist nicht mehr lieferbar? MG Drivers sind hilfsbereit - und helfen sich in diesem Forum gegenseitig. Hier findet ihr Beiträge zu MGA, MGB und Co.

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andreas.clausbruch
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Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#16

Beitrag von andreas.clausbruch » 3. Jun 2024, 15:52

Hallo,

Axel, da hilft das forum schon einmal mehr. Im Dez 23 hat einer der hiesigen Schreiber seine Kalkulation vorgestellt. Mit diesem Betrag würde ich 'arbeiten'.

Frieder: falls Du diesen Beitrag nicht finden solltest, melde Dich

Octagonale Grüße Andreas

Frieder
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Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#17

Beitrag von Frieder » 3. Jun 2024, 16:32

Hi Axel, hi Andreas,
der Wagen ist Karosseriemäßig gut i.O., hat einen super funktionierenden Overdrive, Speichenräder, kein Spachtelbomber, H-KennZn. KFZ-Schiedsstelle ja aber nur wenns hart auf hart geht. Noch gibt es Gesprächsbereitschaft, da muß man nicht gleich die ganz große Keule auspacken: -)
Ich laß mir grade ein Angebot von Bastuck für eine AT-Maschine zukommen. Am Telefon wurde dringend dazu geraten gleich einen neuen Zyko mitzubestellen. Das halte ich für übertrieben, zumal das nicht der erste wäre, den ich überhole. Nur um erst mal ne Hausnummer preislich zu bekommen. Noch habe ich die Maschine nicht aufgemacht und weis bisher noch nicht was auf mich zukommen würde. Ich dachte an eine Minderung von 3 Mille.
Ein AT-Motor würde das Fahrzeug aufwerten. Das kann ich jetzt nicht komplett auf den Verkäufer abwälzen. Das Problem mit Amimotoren aus Sunshine Regionen kenne ich, die werden gern ohne Frost und Antikorrosionsschutz gefahren, deshalb schlägt die braune Pest im Kühlsystem gerne zu. Der Verkäufer hat den Wagen 7 Jahre bewegt. Er wurde bei Aaldering in Brummen NL gekauft.

Was haltet Ihr von meinem Minderungsvorschlag ?(zuviel-zuwenig)
Vielen Dank Frieder

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Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#18

Beitrag von Frieder » 3. Jun 2024, 16:52

Hi Andreas, hi Axel,
Karossserie i.O., Getriebe und Overdrive i.O, Speichenräder, kein Spachtelbomber, Lack i.O., H-KennZn. TÜV 4.25
Ich lasse mir grade von Bastuck ein Angebot für einen AT Motor zukommen, die wollen mir natürlich gleich nen neuen
Zyko mitverkaufen. Halte ich für übertrieben, wäre nicht der erste den ich überholt habe. Nur um mal ne HausNr. preislich zu kriegen. Ein AT-Motor wertet das Fahrzeug auf, kann ich jetzt nicht alles auf den Verkäufer abwälzen. Der ist noch gesprächsbereit, deshalb ist KFZ-Schiedstelle-Anwalt-Gutachten und der ganze Blues erst angesagt, sollte es hart auf hart gehen. Ich dachte an eine Minderung um 3 Mille, was meint Ihr (zuviel-zuwenig)??
Danke Frieder

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pfl
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Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#19

Beitrag von pfl » 3. Jun 2024, 17:05

Hallo Frieder,
das einzige Argument das nicht auf einen Defekt bei Ringen oder Ventil-Schaft hindeutet wäre ein sehr hoher Anteil an Benzin im Öl. Kommt von langem Ölwechselintervall und extremen Kurzstrecken-/Kurzzeitbetrieb. Wird der Motor erstmals wieder warm und gefahren verdunstet der Benzinanteil und eine große Fehlmenge entsteht schnell. Das müsste dann jetzt aber weg sein.

Bei dem genannten Ölverbrauch müsstest Du auf alle Fälle ein Bläuen im Betrieb sehen wenn es Ventilschäfte oder Kolbenringe sind.
Was macht die Kurbelgehäuseentlüftung? Hoher Überdruck?

Grüße
Peter
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#637

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andreas.clausbruch
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Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#20

Beitrag von andreas.clausbruch » 3. Jun 2024, 17:55

Hallo,

Frieder, inhaltlich bin ich bei Dir. Der von Dir genannte Betrag ist sicherlich realistisch.

Allerdings würde ich keinen AT Motor kaufen - nie. Motor ausbauen und zu einem (MG-kundigen) Motorbauer bringen. Ist wahrlich kein Hexenwerk und Du kannst die wichtigen Teile (z.B. Stehbolzen, Kolbenringe, Dichtungen) in der besten Qualität verbauen (lassen).


Gutes Gelingen und octagonale Grüße Andreas

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Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#21

Beitrag von DePee546 » 3. Jun 2024, 19:40

pfl hat geschrieben:
Bei dem genannten Ölverbrauch müsstest Du auf alle Fälle ein Bläuen im Betrieb sehen wenn es Ventilschäfte oder Kolbenringe sind.
Was macht die Kurbelgehäuseentlüftung? Hoher Überdruck?
Nein, Bläuen muss nicht zwangsläufig sein.
Aber das Sieb der KGE unbedingt prüfen.

Alles beim Verkäufer schriftlich anzeigen. Dokumentieren !
Frist setzen !!
Notfalls vorschlagen einen Sachverständigen zu beauftragen.
Darius.
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Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#22

Beitrag von Frieder » 3. Jun 2024, 19:56

Ich hab mich grade mit dem Verkäufer geeinigt, den Wagen zurückzugeben. Ich glaube, er wußte vom Schaden nix, hat er anstandslos gemacht. Ich hab da schon andere Sachen erlebt. Schade war ein schöner, aber noch ne Baustelle war mir eigentlich zuviel.
So jetzt bin ich wieder auf der Suche. LHD, Overdrive, möglichst Speichenräder, natürlich muß er Karosse Verdeck etc. i.O. sein, kein US mit Positionsleuchten. Möglichst Raum Berlin. Dafür mach aber nen neuen Thread auf.

Erstmal vielen Dank an alle und auf Wiederhören wenn ich fündig geworden bin, Frieder

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Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#23

Beitrag von Günter Paul » 4. Jun 2024, 07:03

Frieder hat geschrieben: 3. Jun 2024, 19:56 Ich hab mich grade mit dem Verkäufer geeinigt, den Wagen zurückzugeben. Ich glaube, er wußte vom Schaden nix, hat er anstandslos gemacht. Ich hab da schon andere Sachen erlebt. Schade war ein schöner, aber noch ne Baustelle war mir eigentlich zuviel.
So jetzt bin ich wieder auf der Suche. LHD, Overdrive, möglichst Speichenräder, natürlich muß er Karosse Verdeck etc. i.O. sein, kein US mit Positionsleuchten. Möglichst Raum Berlin. Dafür mach aber nen neuen Thread auf.

Erstmal vielen Dank an alle und auf Wiederhören wenn ich fündig geworden bin, Frieder
Ja, so etwas kann für die Beteiligten eine Lösung sein...
Möchtet ihr Gebrauchtwagenverkäufer sein ?
Keine einfache Sache auf so etwas kann man eigentlich keine Garantie geben Öldruckgeber spinnen schon mal oder aber Kurbelwellengehäuseentlüdtungen verdrecken nun mal am Sieb...da hast du "Glück" gehabt, Darius ist erfahren mit solchen Abläufen, der hat mal gesagt.."ist der erstmal vom Hof...dann :wink: "
Gruß
Günter
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Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#24

Beitrag von Frieder » 4. Jun 2024, 11:13

Hi Günter,
Ganz gegessen ist die Sache noch nicht, bisher sind das telefonische Lippenbekenntnisse. Der Verkäufer macht einen sympathischen Eindruck, auch hat er sich sofort nach der Reklamation gemeldet, kann aber alles Fassade sein, ein Zweifel bleibt solange bis alles abgewickelt ist. Er will das Auto mit nem Transporthänger hier abholen und den Kaufpreis zurückerstatten. Ich hoffe es bleibt dabei. Ein email-protokoll des Telefonats mit Sendebestätigung blieb bisher ohne Rückmeldung.
Noch ist das Auto nicht umgemeldet.
Ich schreib Euch wie die Sache im Endeffekt ausgegangen ist.
Gruß Frieder

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Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#25

Beitrag von marc-ks » 4. Jun 2024, 12:49

Wenn der Verkäufer tatsächlich den Verkauf rückgängig macht (ist kein Händler oder?), hast Du aber viel, viel Glück. Nach 350km zu entscheiden ob ein Motor fritte ist, bzw. das am Ölverbrauch ohne sonstige Auffälligkeiten festzumachen, ist nicht möglich. Mach doch erstmal eine Druckverlustprüfung. Und dass das elektrische Manometer der US Autos Mist ist (war damals den Sicherheitsbedenken gegenüber den mechanischen bei Ölaustritt geschuldet), ist eben so. Deswegen hat MG nach 1,5 Jahren wieder auf die mechanischen umgestellt. Letztlich hast Du Dich für ein 69er US Modell entschieden.

Vielleicht ist der Wagen immer nur Kurzstrecke bewegt worden, dann ist nach 350km Bahn ein zunächst erhöhter Verbrauch normal. Vielleicht war auch der Ölstand nicht auf Maximum? Das ist ein 55 Jahre altes Auto!
Grüße Marc
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Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#26

Beitrag von DePee546 » 4. Jun 2024, 13:08

Leute, lest doch bitte genauer, was der TE zuvor geschrieben hat !!!

AALDERING !
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Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#27

Beitrag von DePee546 » 4. Jun 2024, 13:11

Frieder hat geschrieben: 4. Jun 2024, 11:13 Hi Günter,
Ganz gegessen ist die Sache noch nicht, bisher sind das telefonische Lippenbekenntnisse. Der Verkäufer macht einen sympathischen Eindruck, auch hat er sich sofort nach der Reklamation gemeldet, kann aber alles Fassade sein, ein Zweifel bleibt solange bis alles abgewickelt ist. Er will das Auto mit nem Transporthänger hier abholen und den Kaufpreis zurückerstatten. Ich hoffe es bleibt dabei. Ein email-protokoll des Telefonats mit Sendebestätigung blieb bisher ohne Rückmeldung.
Noch ist das Auto nicht umgemeldet.
Ich schreib Euch wie die Sache im Endeffekt ausgegangen ist.
Gruß Frieder
Darum mein vorhergehender Tipp :

ALLES NUR SCHRIFTLICH !

Nicht mündliches Blabla am Telefon....

Und nett sein, aber trotzdem klar und deutlich ganz leise mit einem "Advocaat" winken nebenbei.....
Darius.
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Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#28

Beitrag von Axel Krug » 4. Jun 2024, 14:03

DePee546 hat geschrieben: 4. Jun 2024, 13:08 Leute, lest doch bitte genauer, was der TE zuvor geschrieben hat !!!

AALDERING !
Der jetzige Verkäufer hat bei Aaldering gekauft wenn ich es richtig verstanden habe, wären sonst auch eher 640km bis Eisenhüttenstadt.
Wenn beim Händler gekauft gäbe es ja wohl auch gar keine Diskussion bezüglich Rücknahme und vor allem "er hat davon nichts gewusst" kann nicht zählen.
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Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#29

Beitrag von marc-ks » 4. Jun 2024, 14:18

DePee546 hat geschrieben: 4. Jun 2024, 13:08 Leute, lest doch bitte genauer, was der TE zuvor geschrieben hat !!!

AALDERING !
...und nach 7 Jahren soll das bei AALDERING reklamiert werden? So wie ich es lese, wurde der Wagen von Privat gekauft.
Grüße Marc
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Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#30

Beitrag von Günter Paul » 4. Jun 2024, 14:29

marc-ks hat geschrieben: 4. Jun 2024, 14:18
DePee546 hat geschrieben: 4. Jun 2024, 13:08 Leute, lest doch bitte genauer, was der TE zuvor geschrieben hat !!!

AALDERING !
...und nach 7 Jahren soll das bei AALDERING reklamiert werden? So wie ich es lese, wurde der Wagen von Privat gekauft.
Korrigiert mich bitte, von Privat keine Gewährleistung, vom Händler mit Gewährleistung und dem Recht nachzubessern, zweimaliger Versuch gescheitert, dann Rücktritt vom Vertrag möglich.

Also sofort zurücknehmen ist so oder so ungewöhnlich und bei Privat hilft kein Anwalt, weil der Ausschluss meistens Bestandteil des Vertrags ist, soweit ich mich erinnere hat der Medizinstudent, das alte Schltzohr, mir meinen Wagen mit dem Hinweis verkauft ..."gekauft, wie gesehen und probegefahren"...war natürlich der Zylinderkopf hin...meiner wohl auch :D :wink:
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