Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

Passt mal wieder nichts zusammen? Ein Ersatzteil ist nicht mehr lieferbar? MG Drivers sind hilfsbereit - und helfen sich in diesem Forum gegenseitig. Hier findet ihr Beiträge zu MGA, MGB und Co.

Moderatoren: Gagamohn, JuanLopez, Xpower, Krukkuz

Benutzeravatar
andreas.clausbruch
Beiträge: 3515
Registriert: 6. Sep 2002, 01:01
Fahrzeug(e): MG B GT '74
Wohnort: München

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#16

Beitrag von andreas.clausbruch » 3. Jun 2024, 15:52

Hallo,

Axel, da hilft das forum schon einmal mehr. Im Dez 23 hat einer der hiesigen Schreiber seine Kalkulation vorgestellt. Mit diesem Betrag würde ich 'arbeiten'.

Frieder: falls Du diesen Beitrag nicht finden solltest, melde Dich

Octagonale Grüße Andreas

Frieder
Beiträge: 42
Registriert: 2. Jun 2024, 15:23
Fahrzeug(e): MGB, Borgward isabella Coupé, Goggomobil
Wohnort: Friedland bei Beeskow

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#17

Beitrag von Frieder » 3. Jun 2024, 16:32

Hi Axel, hi Andreas,
der Wagen ist Karosseriemäßig gut i.O., hat einen super funktionierenden Overdrive, Speichenräder, kein Spachtelbomber, H-KennZn. KFZ-Schiedsstelle ja aber nur wenns hart auf hart geht. Noch gibt es Gesprächsbereitschaft, da muß man nicht gleich die ganz große Keule auspacken: -)
Ich laß mir grade ein Angebot von Bastuck für eine AT-Maschine zukommen. Am Telefon wurde dringend dazu geraten gleich einen neuen Zyko mitzubestellen. Das halte ich für übertrieben, zumal das nicht der erste wäre, den ich überhole. Nur um erst mal ne Hausnummer preislich zu bekommen. Noch habe ich die Maschine nicht aufgemacht und weis bisher noch nicht was auf mich zukommen würde. Ich dachte an eine Minderung von 3 Mille.
Ein AT-Motor würde das Fahrzeug aufwerten. Das kann ich jetzt nicht komplett auf den Verkäufer abwälzen. Das Problem mit Amimotoren aus Sunshine Regionen kenne ich, die werden gern ohne Frost und Antikorrosionsschutz gefahren, deshalb schlägt die braune Pest im Kühlsystem gerne zu. Der Verkäufer hat den Wagen 7 Jahre bewegt. Er wurde bei Aaldering in Brummen NL gekauft.

Was haltet Ihr von meinem Minderungsvorschlag ?(zuviel-zuwenig)
Vielen Dank Frieder

Frieder
Beiträge: 42
Registriert: 2. Jun 2024, 15:23
Fahrzeug(e): MGB, Borgward isabella Coupé, Goggomobil
Wohnort: Friedland bei Beeskow

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#18

Beitrag von Frieder » 3. Jun 2024, 16:52

Hi Andreas, hi Axel,
Karossserie i.O., Getriebe und Overdrive i.O, Speichenräder, kein Spachtelbomber, Lack i.O., H-KennZn. TÜV 4.25
Ich lasse mir grade von Bastuck ein Angebot für einen AT Motor zukommen, die wollen mir natürlich gleich nen neuen
Zyko mitverkaufen. Halte ich für übertrieben, wäre nicht der erste den ich überholt habe. Nur um mal ne HausNr. preislich zu kriegen. Ein AT-Motor wertet das Fahrzeug auf, kann ich jetzt nicht alles auf den Verkäufer abwälzen. Der ist noch gesprächsbereit, deshalb ist KFZ-Schiedstelle-Anwalt-Gutachten und der ganze Blues erst angesagt, sollte es hart auf hart gehen. Ich dachte an eine Minderung um 3 Mille, was meint Ihr (zuviel-zuwenig)??
Danke Frieder

Benutzeravatar
pfl
Beiträge: 152
Registriert: 19. Okt 2022, 14:14
Fahrzeug(e): Pulldoorhandle MGB 1962 , MGB GT 1967
Wohnort: München

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#19

Beitrag von pfl » 3. Jun 2024, 17:05

Hallo Frieder,
das einzige Argument das nicht auf einen Defekt bei Ringen oder Ventil-Schaft hindeutet wäre ein sehr hoher Anteil an Benzin im Öl. Kommt von langem Ölwechselintervall und extremen Kurzstrecken-/Kurzzeitbetrieb. Wird der Motor erstmals wieder warm und gefahren verdunstet der Benzinanteil und eine große Fehlmenge entsteht schnell. Das müsste dann jetzt aber weg sein.

Bei dem genannten Ölverbrauch müsstest Du auf alle Fälle ein Bläuen im Betrieb sehen wenn es Ventilschäfte oder Kolbenringe sind.
Was macht die Kurbelgehäuseentlüftung? Hoher Überdruck?

Grüße
Peter
MGB Pulldoorhandle 1962 GHN3L1029
MGB GT 1967 GHD3L129026
#637

Benutzeravatar
andreas.clausbruch
Beiträge: 3515
Registriert: 6. Sep 2002, 01:01
Fahrzeug(e): MG B GT '74
Wohnort: München

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#20

Beitrag von andreas.clausbruch » 3. Jun 2024, 17:55

Hallo,

Frieder, inhaltlich bin ich bei Dir. Der von Dir genannte Betrag ist sicherlich realistisch.

Allerdings würde ich keinen AT Motor kaufen - nie. Motor ausbauen und zu einem (MG-kundigen) Motorbauer bringen. Ist wahrlich kein Hexenwerk und Du kannst die wichtigen Teile (z.B. Stehbolzen, Kolbenringe, Dichtungen) in der besten Qualität verbauen (lassen).


Gutes Gelingen und octagonale Grüße Andreas

DePee546
Beiträge: 1621
Registriert: 13. Aug 2020, 20:47
Fahrzeug(e): MGB

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#21

Beitrag von DePee546 » 3. Jun 2024, 19:40

pfl hat geschrieben:
Bei dem genannten Ölverbrauch müsstest Du auf alle Fälle ein Bläuen im Betrieb sehen wenn es Ventilschäfte oder Kolbenringe sind.
Was macht die Kurbelgehäuseentlüftung? Hoher Überdruck?
Nein, Bläuen muss nicht zwangsläufig sein.
Aber das Sieb der KGE unbedingt prüfen.

Alles beim Verkäufer schriftlich anzeigen. Dokumentieren !
Frist setzen !!
Notfalls vorschlagen einen Sachverständigen zu beauftragen.

Frieder
Beiträge: 42
Registriert: 2. Jun 2024, 15:23
Fahrzeug(e): MGB, Borgward isabella Coupé, Goggomobil
Wohnort: Friedland bei Beeskow

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#22

Beitrag von Frieder » 3. Jun 2024, 19:56

Ich hab mich grade mit dem Verkäufer geeinigt, den Wagen zurückzugeben. Ich glaube, er wußte vom Schaden nix, hat er anstandslos gemacht. Ich hab da schon andere Sachen erlebt. Schade war ein schöner, aber noch ne Baustelle war mir eigentlich zuviel.
So jetzt bin ich wieder auf der Suche. LHD, Overdrive, möglichst Speichenräder, natürlich muß er Karosse Verdeck etc. i.O. sein, kein US mit Positionsleuchten. Möglichst Raum Berlin. Dafür mach aber nen neuen Thread auf.

Erstmal vielen Dank an alle und auf Wiederhören wenn ich fündig geworden bin, Frieder

Benutzeravatar
Günter Paul
Beiträge: 4332
Registriert: 14. Sep 2007, 16:53
Fahrzeug(e): MGB MKII

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#23

Beitrag von Günter Paul » 4. Jun 2024, 07:03

Frieder hat geschrieben: 3. Jun 2024, 19:56 Ich hab mich grade mit dem Verkäufer geeinigt, den Wagen zurückzugeben. Ich glaube, er wußte vom Schaden nix, hat er anstandslos gemacht. Ich hab da schon andere Sachen erlebt. Schade war ein schöner, aber noch ne Baustelle war mir eigentlich zuviel.
So jetzt bin ich wieder auf der Suche. LHD, Overdrive, möglichst Speichenräder, natürlich muß er Karosse Verdeck etc. i.O. sein, kein US mit Positionsleuchten. Möglichst Raum Berlin. Dafür mach aber nen neuen Thread auf.

Erstmal vielen Dank an alle und auf Wiederhören wenn ich fündig geworden bin, Frieder
Ja, so etwas kann für die Beteiligten eine Lösung sein...
Möchtet ihr Gebrauchtwagenverkäufer sein ?
Keine einfache Sache auf so etwas kann man eigentlich keine Garantie geben Öldruckgeber spinnen schon mal oder aber Kurbelwellengehäuseentlüdtungen verdrecken nun mal am Sieb...da hast du "Glück" gehabt, Darius ist erfahren mit solchen Abläufen, der hat mal gesagt.."ist der erstmal vom Hof...dann :wink: "
Gruß
Günter
MGB MK II
Erstzulassung England : 29.01.1971 Mr.T.T.MACAN
Erstzulassung : Bonn 15.07.1971
Botschaftssekretär(Brit.Botschaft)Mr.T.T.MACAN
Kennz. 0-545

Frieder
Beiträge: 42
Registriert: 2. Jun 2024, 15:23
Fahrzeug(e): MGB, Borgward isabella Coupé, Goggomobil
Wohnort: Friedland bei Beeskow

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#24

Beitrag von Frieder » 4. Jun 2024, 11:13

Hi Günter,
Ganz gegessen ist die Sache noch nicht, bisher sind das telefonische Lippenbekenntnisse. Der Verkäufer macht einen sympathischen Eindruck, auch hat er sich sofort nach der Reklamation gemeldet, kann aber alles Fassade sein, ein Zweifel bleibt solange bis alles abgewickelt ist. Er will das Auto mit nem Transporthänger hier abholen und den Kaufpreis zurückerstatten. Ich hoffe es bleibt dabei. Ein email-protokoll des Telefonats mit Sendebestätigung blieb bisher ohne Rückmeldung.
Noch ist das Auto nicht umgemeldet.
Ich schreib Euch wie die Sache im Endeffekt ausgegangen ist.
Gruß Frieder

Benutzeravatar
marc-ks
Beiträge: 2805
Registriert: 11. Mär 2013, 10:22
Fahrzeug(e): MGB Bj 65 Pullhandle, Spitfire Mk3 Bj 69
Wohnort: Kassel, Walterschen

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#25

Beitrag von marc-ks » 4. Jun 2024, 12:49

Wenn der Verkäufer tatsächlich den Verkauf rückgängig macht (ist kein Händler oder?), hast Du aber viel, viel Glück. Nach 350km zu entscheiden ob ein Motor fritte ist, bzw. das am Ölverbrauch ohne sonstige Auffälligkeiten festzumachen, ist nicht möglich. Mach doch erstmal eine Druckverlustprüfung. Und dass das elektrische Manometer der US Autos Mist ist (war damals den Sicherheitsbedenken gegenüber den mechanischen bei Ölaustritt geschuldet), ist eben so. Deswegen hat MG nach 1,5 Jahren wieder auf die mechanischen umgestellt. Letztlich hast Du Dich für ein 69er US Modell entschieden.

Vielleicht ist der Wagen immer nur Kurzstrecke bewegt worden, dann ist nach 350km Bahn ein zunächst erhöhter Verbrauch normal. Vielleicht war auch der Ölstand nicht auf Maximum? Das ist ein 55 Jahre altes Auto!
Grüße Marc
#2315

Bild

DePee546
Beiträge: 1621
Registriert: 13. Aug 2020, 20:47
Fahrzeug(e): MGB

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#26

Beitrag von DePee546 » 4. Jun 2024, 13:08

Leute, lest doch bitte genauer, was der TE zuvor geschrieben hat !!!

AALDERING !

DePee546
Beiträge: 1621
Registriert: 13. Aug 2020, 20:47
Fahrzeug(e): MGB

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#27

Beitrag von DePee546 » 4. Jun 2024, 13:11

Frieder hat geschrieben: 4. Jun 2024, 11:13 Hi Günter,
Ganz gegessen ist die Sache noch nicht, bisher sind das telefonische Lippenbekenntnisse. Der Verkäufer macht einen sympathischen Eindruck, auch hat er sich sofort nach der Reklamation gemeldet, kann aber alles Fassade sein, ein Zweifel bleibt solange bis alles abgewickelt ist. Er will das Auto mit nem Transporthänger hier abholen und den Kaufpreis zurückerstatten. Ich hoffe es bleibt dabei. Ein email-protokoll des Telefonats mit Sendebestätigung blieb bisher ohne Rückmeldung.
Noch ist das Auto nicht umgemeldet.
Ich schreib Euch wie die Sache im Endeffekt ausgegangen ist.
Gruß Frieder
Darum mein vorhergehender Tipp :

ALLES NUR SCHRIFTLICH !

Nicht mündliches Blabla am Telefon....

Und nett sein, aber trotzdem klar und deutlich ganz leise mit einem "Advocaat" winken nebenbei.....

Axel Krug
Beiträge: 1620
Registriert: 18. Sep 2000, 01:01
Fahrzeug(e): MGB GT V8 '75 + TVR400SE '91
Wohnort: 34587 Felsberg

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#28

Beitrag von Axel Krug » 4. Jun 2024, 14:03

DePee546 hat geschrieben: 4. Jun 2024, 13:08 Leute, lest doch bitte genauer, was der TE zuvor geschrieben hat !!!

AALDERING !
Der jetzige Verkäufer hat bei Aaldering gekauft wenn ich es richtig verstanden habe, wären sonst auch eher 640km bis Eisenhüttenstadt.
Wenn beim Händler gekauft gäbe es ja wohl auch gar keine Diskussion bezüglich Rücknahme und vor allem "er hat davon nichts gewusst" kann nicht zählen.
MGDC #581

Benutzeravatar
marc-ks
Beiträge: 2805
Registriert: 11. Mär 2013, 10:22
Fahrzeug(e): MGB Bj 65 Pullhandle, Spitfire Mk3 Bj 69
Wohnort: Kassel, Walterschen

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#29

Beitrag von marc-ks » 4. Jun 2024, 14:18

DePee546 hat geschrieben: 4. Jun 2024, 13:08 Leute, lest doch bitte genauer, was der TE zuvor geschrieben hat !!!

AALDERING !
...und nach 7 Jahren soll das bei AALDERING reklamiert werden? So wie ich es lese, wurde der Wagen von Privat gekauft.
Grüße Marc
#2315

Bild

Benutzeravatar
Günter Paul
Beiträge: 4332
Registriert: 14. Sep 2007, 16:53
Fahrzeug(e): MGB MKII

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#30

Beitrag von Günter Paul » 4. Jun 2024, 14:29

marc-ks hat geschrieben: 4. Jun 2024, 14:18
DePee546 hat geschrieben: 4. Jun 2024, 13:08 Leute, lest doch bitte genauer, was der TE zuvor geschrieben hat !!!

AALDERING !
...und nach 7 Jahren soll das bei AALDERING reklamiert werden? So wie ich es lese, wurde der Wagen von Privat gekauft.
Korrigiert mich bitte, von Privat keine Gewährleistung, vom Händler mit Gewährleistung und dem Recht nachzubessern, zweimaliger Versuch gescheitert, dann Rücktritt vom Vertrag möglich.

Also sofort zurücknehmen ist so oder so ungewöhnlich und bei Privat hilft kein Anwalt, weil der Ausschluss meistens Bestandteil des Vertrags ist, soweit ich mich erinnere hat der Medizinstudent, das alte Schltzohr, mir meinen Wagen mit dem Hinweis verkauft ..."gekauft, wie gesehen und probegefahren"...war natürlich der Zylinderkopf hin...meiner wohl auch :D :wink:
MGB MK II
Erstzulassung England : 29.01.1971 Mr.T.T.MACAN
Erstzulassung : Bonn 15.07.1971
Botschaftssekretär(Brit.Botschaft)Mr.T.T.MACAN
Kennz. 0-545

DePee546
Beiträge: 1621
Registriert: 13. Aug 2020, 20:47
Fahrzeug(e): MGB

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#31

Beitrag von DePee546 » 4. Jun 2024, 14:35

Wenn das so zu verstehen ist, dann mein Fehler im Verständnis.

Es bleibt aber dabei: Alles schriftlich, nix mündlich, Fristen setzen.

Nix rumfummeln.
Wenn Rückabwicklung, dann wie abgeholt.

Und auch von privat hilft ein Anwalt sehr nachdrücklich.
Und nein, ein Ausschluß der Gewährleistung ist kein Freifahrtschein für den Verkäufer.

Wenn jemand ein Fzg. 7 Jahre gefahren hat und direkt bei der Überführung ein solcher Mangel offenkundig wird, hilft dem Verkäufer kein Ausschluß.

Denn dann spielen viele andere Faktoren eine Rolle und die Verhandlungsbereitschaft lässt sehr darauf schließen, dass da wohl einiges bekannt ist/war.

Generell gilt der Übergabezeitpunkt der Ware in Verbindung mit schriftlichen Angaben als ausschlaggebender Fakt für alles weitere.

DePee546
Beiträge: 1621
Registriert: 13. Aug 2020, 20:47
Fahrzeug(e): MGB

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#32

Beitrag von DePee546 » 4. Jun 2024, 14:38

Nein, Günter. Pauschal so nicht richtig.

Frieder
Beiträge: 42
Registriert: 2. Jun 2024, 15:23
Fahrzeug(e): MGB, Borgward isabella Coupé, Goggomobil
Wohnort: Friedland bei Beeskow

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#33

Beitrag von Frieder » 4. Jun 2024, 16:05

Nix Aaldering, Privatkauf.
Gekauft wie gesehen ist sowieso nichtig. Ein Haftungsausschluß steht nicht im Vertrag, außerdem habe ich eine
entsprechende email vom Verkäufer in der er die Rücknahme anbietet.
Das Argument emails hätten vor Gericht keinen Bestand, ist überholt.

Ich glaube unerschütterlich an das gute im Menschen ; -)

Mal ne ganz andere Frage, hat einer von Euch so nen elektrischen Öldruckgeber im Auto. Das ganze ist ein barimetrisch gesteuerter Schiebewiderstand. Mich würde interessieren wieviel OHM das Ding hat. Evtl. kann das mal einer messen.
Kabel abziehen und mit dem Ohmmeter zwischen Kontakt und Masse messen. Wird PI mal Daumen um die 200 OHM liegen. Im Netz stehen jede Menge von den Dingern für Preise unter 20€ und nicht Fantastilliarden was dieses ungenaue Ding kosten soll. VDO hat sowas auch mal im Programm gehabt, wurde u.a. bei VW und Ford verbaut. Alfa, Fiat, Lancia hatten das auch. Marelli.

Gruß
Frieder

Benutzeravatar
Günter Paul
Beiträge: 4332
Registriert: 14. Sep 2007, 16:53
Fahrzeug(e): MGB MKII

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#34

Beitrag von Günter Paul » 4. Jun 2024, 17:16

Interessantes Thema...immerhin gilt bei Privatverkauf der Ausschluss...oder nicht :wink: ??

Laut § 433 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) ist ein Privatverkauf grundsätzlich ein Kaufvertrag wie jeder andere auch. Daher ist der Verkäufer per Gesetz zur sogenannten Gewährleistung verpflichtet. Das heißt, dass der Verkäufer für Mängel an seiner Ware einstehen muss.



Wie verkaufe ich ein Auto ohne Gewährleistung? Beim privaten Autoverkauf ist der Verkäufer nicht verpflichtet, eine Gewährleistung oder Sachmängelhaftung zu gewähren. Möchte er das nicht, muss er im Vertrag explizit festhalten, dass er die Sachmängelhaftung ausschließt.04.04.2024


Gruß
Günter
MGB MK II
Erstzulassung England : 29.01.1971 Mr.T.T.MACAN
Erstzulassung : Bonn 15.07.1971
Botschaftssekretär(Brit.Botschaft)Mr.T.T.MACAN
Kennz. 0-545

Benutzeravatar
MBGT_ED
Beiträge: 1153
Registriert: 29. Sep 2017, 16:26
Fahrzeug(e): MGB GT MK1 1966
Wohnort: Erding

Re: Motorproblem MGB 1,8 Baujahr 69

#35

Beitrag von MBGT_ED » 4. Jun 2024, 17:29

Zu dem Öldruckgeber habe ich hier schon einmal etwas geschrieben. Bei meinem Lotus im Leerlauf der Öldruck plötzlich Null. Nachdem ich den Druck mechanisch nachgemessen habe zeigte sich das der Druck ca. 1 Bar war, was für diesen Motor ausreicht. Also neuen Geber gekauft, aber wieder eine Null im Leerlauf. Dann fand ich im Internet eine Angabe, das diese Geber erst ab 12(?) psi etwas anzeigen. Mit Pressluft habe ich dann beide Geber getestet und beide Geber machten das richtige. Entweder den Leerlauf erhöhen oder ein mechanisches Instrument einbauen war möglich. Ich machte das Zweite.
Viele Grüße Klaus

Antworten