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Edelstahlspeichen f. Speichenfelgen
Verfasst: 15. Sep 2002, 19:59
von Knuth Fischer
Hallo Driver,
in irgend einer älteren MARKT habe ich einen Artikel über die Umrüstung auf Edelstahlspeichen gelesen. Da die Speichennippel an meinen Felgen (MGA 1600, 4", 42 Speichen) festgerostet sind, ist ein nachjustieren unmöglich. Hat jemand Erfahrung mit einer derartigen Umrüstung, gibts Probelme mit dem lieben TÜV. Ich wollte auf die bestehenden Naben und Felgen aufbauen. Die Felgen sollen später nur lackiert werden - kein Chrom.
Achteckiges aus Oberschwaben
Knuth
Verfasst: 15. Sep 2002, 22:09
von achimroll
Hallo Knuth,
wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, willst Du die alten Felgen mit neuen Edelstahlspeichen bestücken und die Fegen dann später lackieren.
Zunächst einmal bekommst Du für den Preis von, ich nehme an 48 (nicht 42), einzelnen Speichen zwei neue lackierte Speichenfelge. Nach dem Einspeichen käme dann noch das Zentrieren hinzu, wofür Du ca. 50 Euro pro Rad einplanen musst.
Denk also besser über den Kauf von neuen, lackierten Felgen nach. Der Preis pro Felge (60 Speichen) liegt bei 130,- Euro.
Nette Grüße
Achim
Verfasst: 16. Sep 2002, 19:34
von Knuth Fischer
Hallo Achim,
vielen Dank für Deine Antwort. Stimmt, es sind 48, nicht 42 Speichen pro Rad. Trotzdem, es ist richtig, ich würde tatsächlich gern meine alten Naben und Felgen mit neuen Edelstahlspeichen ausstatten. Sicher ist diese Vorgehensweise teurer als ein komplett neues Rad zu kaufen, aber was nützt das neue Rad, wenn nach kurzer (?) Zeit die Nippel mit den Speichen wieder zusammenrosten und ein späteres zentrieren nur noch mit dem einziehen neuer Speichen möglich ist. Dieser Aufwand ist auf die Dauer auch nicht ohne (der Reifen muß dann jedes mal von der Felge runter...)
Hab mich bei Morganpark über Daytonräder informiert. Leider gibts bei denen die lackierten auch nur mit Normal-Stahl-Speichen. Und das Thema (TÜV)Zulassung scheint auch irgendwie komisch. Ein Gutachten gibts nicht, nur eine Bescheinigung über die Traglast. Wie siehts da eigendlich bei den 130,- Euro-Rädern aus.
Viele Grüße
Knuth
Verfasst: 17. Sep 2002, 08:16
von achimroll
Hallo Knuth,
ich habe meine Reifen bei einem Speichenradspezialisten in Lüdenscheid montieren und wuchten lassen. Er selbst fährt einen TR 3 mit Speichenfelgen. Er gab mir folgenden Tip: Einmal im Jahr sollte man in jeden Nippel ein paar Tropfen Balistol sprühen, dann gibt es keine Probleme mit dem Anrosten. In dem Zusammenhang kann man dann auch prüfen, ob Speichen nachzuspannen sind. Das hört man am Klang, wenn man mit dem Schraubedreher an die Speichen klopft. Außerdem rät er, die Räder regelmäßig zentrieren zu lassen. Das allerdings ist ein teurer Spaß. Ich hoffe, mit der jährlichen Balistolwartung die Lebensdauer deutlich zu verlängern.
Über die TÜV Zulassung reden wir besser gar nicht erst. Speichenräder mit Gutachten gibt es meines Wissens nicht. Es sind halt mehr oder weniger "Originalersatzteile", ohne die das Fahrzeug ja nicht fahren könnte.
Nette Grüße
Achim
Verfasst: 17. Sep 2002, 08:56
von Jörn
Komisch, immer wieder diese Probleme mit Speichenrädern, die ich nicht nachvollziehen kann.
Mein MGB rollt seit mindestens 1978 (solange habe ich ihn) auf denselben lackierten 5,5x14 Speichen mit 175-14 Reifen. Aufgrund der eingeschlagenen Bezeichnungen im Felgeninneren vermute ich, dass es originale Competition-Speichenfelgen aus den 60igern sind, dann wären sie mittlerweile fast 40 Jahre alt. Die Felgen habe ich in der Zeit 2mal sandstrahlen und lackieren lassen. Ansonsten sind sie auf dem Auto, werden benutzt und natürlich auch gelegentlich geputzt. Speichen habe ich noch nie nachgezogen, Felgen noch nie zentriert, noch nie ist eine Speiche abgerissen (bei immerhin 130 PS, die auf die Hinterachse drücken) und trotzdem lassen sich die Felgen fast perfekt wuchten und fahren.
Beim MGC GT habe ich 5x15 Chrom-Daytonfelgen mit Chromspeichen, die mittlerweile 13 Jahre alt sind (Herstellungsdatum steht im Felgen-Inneren). Auch hier habe ich nicht das geringste Problem mit den Felgen: der Reifenladen kann sie perfekt wuchten, die Speichen wurden noch nie nachgezogen oder zentriert und halten trotz teilweise wüster Fahrweise und kräftigem Drehmoment. Lediglich das Putzen ist schwierig *ggg*
Was mache ich falsch???
P.S. Ein Gutachten des TÜV von 1993 für MWS Drahtspeichenräder 5,5x14 habe ich übrigens in Kopie. DAs habe ich mal vor längerer Zeit von einem MG-Freund erhalten, leider weiß ich den edlen Spender nicht mehr.
[Dieser Beitrag wurde von Jörn am 17.09.2002 editiert.]
Verfasst: 17. Sep 2002, 09:31
von Mathias Tolle
Hallo,
- Für die MWS Räder sind hier im Forum mehrfach TÜV Bescheinigungen ausgetauscht worden (-> Suche Funktion)
- Die MWS Räder (=preiswert Version) haben Edelstahlspeichen, was das Rostrisiko stark verringert. Rosten kann aber immer noch die Stahlfelge an den Nippeln, daher finde ich den Tip mit Balistol sehr gut.
- Ich denke, das Nachziehen der Speichen sollte doch eher die Ausnahme sein. Es kommt allerding auch auf das Fahrzeug an, welches man fährt. Meine Erfahrung mit MGA: völlig unsensibel!! Bin sogar mit weggeflogenen Gewichten (60 - 80 g) in den Urlaub gefahren. In der Lenkung hat man das erst ab 120 km/h gemerkt. Die alten original Felgen hatten ein Seitenspiel, na ja!! Beim Fahren nichts! gemerkt. Während der Spitfire, wie ich hörte, viel senibler sein soll. Dort half nur Feinwuchten und zentrieren in einem Spezialbetrieb.
Deshalb würde ich immer wieder die preiswerten MWS nehmen, obwohl die Dunlop etwas besser sein sollen (aber auch teurer) und würde auf jeden Fall nicht soviel mehr Geld nur für Reparatur der alten Felgen ausgeben. Aber das ist meine Meinung.
Viele Grüße
Mathias
P.S. Ich finde, es geht nichts über verchromte Felgen

Verfasst: 17. Sep 2002, 16:41
von achimroll
Hallo Jörn,
ich fahre erst seit ein paar Monaten Speichenfelgen. Bei den vielen Gerüchten um schlechte Qualität, Seitenschlag, Höhenschlag, gebrochenen Speichen und verschlissene Verzahnungen will man ja möglichst nichts falsch machen. Den Felgen lag ein Merkblatt bei und Herr Lawrenz wies noch einmal gesondert darauf hin, dass Speichenfelgen mit Zentralverschluss nicht auf einem Konus gewuchtet werden dürfen. Ich habe also beim Wuchten den teuren Weg gewählt (wirklich sauteuer). Wie lässt Du denn wuchten und wie ist das Ergebnis? Fachleute behaupten, dass auf einem Konus gewuchtete Speichenfelgen nicht richtig gewuchtet sind. Man könne das daran erkennen, dass sie, wenn man sie auf der Wuchtmaschine 90 Grad weiter dreht, bereits wieder Unwucht anzeigen.
Lohnt sich denn nun das teure Wuchten bei einem Fachmann?
Nette Grüße
Achim
Verfasst: 17. Sep 2002, 18:24
von k.plenio
Hallo Jörn,
sind die Räder 13 Jahre gefahren worden, oder haben die 12 Jahre und 10 Monate im Regal gelegen ;-)
Ich finde es immer wieder sehr nett, wie Du durch die Blume sagen kannst, das alle anderen was falsch machen.
Beste Grüße
Karsten
Verfasst: 17. Sep 2002, 19:15
von Jörn
Zunächst einmal die Antwort zum Thema:
Lieber Achim,
an den Gerüchten um schlechte Qualität bei aktuell angebotenen Felgen muß einiges dran sein, denn das hört man immer wieder und nicht nur von dubiosen Quellen. Insofern habe ich vielleicht einfach Glück mit meinen Felgen, weil vielleicht in früheren Zeiten doch mehr auf Qualität geachtet wurde.
Was das wuchten angeht bin ich eigentlich immer wieder überrascht über die Schwierigkeiten, die so viele hier damit haben.
Ich lasse meine Felgen beim örtlichen Rieger & Ludwig Reifendienst auf der normalen Wuchtmaschine wuchten und die kriegen die immer super hin und zwar auf einem Konus. Das mag zwar den Fachleuten den Magen umdrehen und den baldigen Weltuntergang vermuten lassen. Und vielleicht ist es ja auch nach Lehrbuch falsch. Das interessiert mich aber nicht, denn die so völlig falsch gewuchteten Felgen sind an meinen beiden Autos einwandfrei: sie laufen rund, das Lenkrad zittert nur ganz minimal bei höheren Geschwindigkeiten ab ca. 160 und auch sonst bin ich mit dem Fahrverhalten zufrieden.
Was ist das von Dir erwähnte sauteure "Wuchtverfahren beim Fachmann" eigentlich?
Auch soinst sind die Felgen bei mir sehr unproblematisch: ich achte nur darauf, dass die sie fest auf der Verzahnung sitzen und schmiere die beim Anbau ganz leicht mit Fett ein. Wichtig ist, das ganze alte Fett und den anderen Dreck, der in den Verzahnungen alter Radzapfen sitzt, zu entfernen. Nur so ist sicher, dass die Felgen zu 100% auf der Verzahnung sitzen und dann gibt es auch praktisch keinen Verschleiß an den Zapfen und den Felgen. An meinem B sind Zapfen und Felgen seit mindestens 200.000 km (soviel bin ich seit 78 etwa gefahren) dieselben und sie sind immer noch OK.
Jörn
Und jetzt für Karsten:
Du weißt sehr genau, dass meine Autos mehr fahren als stehen.
Und es geht mir nicht darum, anderen irgendetwas zu unterstellen. Wohl geht es mir darum, an existierenden Beispielen und einer über 20jährigen Beschäftigung mit MG zu zeigen, dass es auch anders geht als es manche erleben.
Wenn Du richtig lesen würdest und nicht interpretieren, würdest Du das auch entsprechend bemerken und Deine Unterstellungen lassen.
Verfasst: 17. Sep 2002, 22:20
von Knuth Fischer
Hallo Achim,
der Tipp mit dem Balistol hört sich gut an. Damit könnten "normal" käufliche Speichenfelgen (mit Normal-Stahl-Speichen) wieder in die engere Wahl kommen. Wild bin ich nämlich nicht auf eine (sichr sehr teure) Umrüstung auf Edelstahlspeichen nicht. Aber eins verstehe ich nicht: wohin mit dem Balistol? Ins Gewinde zwischen Speiche und Nippel, oder auf die Tragfläche des Nippels in der Felge? Und wie soll das bei einer lackierten Felge gehen. Der Lack "versiegelt" das Ganze ja mehr oder weniger gut.
Viele Grüße
Knuth
PS. @Matthias: Die MWS-Räder haben Edelstalspeichen?! Auch die lackierten, oder nur die verchromten? Bitte um Info/Bezugsquelle. Danke.
PPS. Bist Du der Matthias aus Barterode?! Dann viele Grüße in meine alte Heimat. Mich hats ins oberschwäbische verschlagen. Die Baumkuchenstücke von Cron und Lanz sind nun noch weiter weg.
Verfasst: 17. Sep 2002, 23:06
von achimroll
Hallo zusammen,
dann beschreibe ich mal genauer, was ich habe machen lassen. Ich bin also mit meinen neuen, lackierten Speichenfelgen und den neuen Reifen zum Speichenradservice Prinz in Lüdenscheid. Herr Prinz macht seit 20 Jahren den ganzen Tag nichts anderes als Speichenräder zu bearbeiten. Zunächst hat er über die dünnen Plastikfelgenbänder noch dickere, breitere aus Gummi gelegt. Dann wurden die Reifen mit Montiereisen aufgezogen, was teilweise ich gemacht habe. Nun kann ich es, und benötige kein Reserverad mehr. Anschließend hat er die Hinterräder auf dem jeweiligen Adapter gewuchtet, wobei er zunächst eine statische Wuchtung vornahm (das Rad soll in jeder Position stehen bleiben) und dann dynamisch wuchtete. Abschließend wurden Felge und Adapter markiert, damit die Montage immer an gleicher Position erfolgt. Die Vorderachsen habe ich umgerüstet mit Speichenradnarben. Somit musste er die Vorderräder auf einem der Hinterradadapter wuchten. Das Procedere war das gleiche.
Ich musste feststellen, dass nur zwei der neuen Felgen wirklich sauber zentriert waren, eine hat einen Seitenschlag von gut 2 mm und eine einen leichten Höhenschlag. Ich muss allerdings sagen, dass man das beim Fahren bis 120 km/h nicht bemerkt. Das Lenkrad bleibt absolut ruhig. Man kann also sagen, dass Herr Prinz wirklich gute Arbeit geleistet hat. Weniger gut war der Preis, denn er arbeitet anscheinend nur nach Stundenlohn. 2 1/2 Stunden a 49,50 Euro zuzüglich 4 x 12,- Euro für die Felgenbänder plus die Märchensteuer, da musste ich schon schlucken, als ich zwei "Grüne" auf den Tisch legen durfte.
Nun ja, ich habe einiges gelernt, ein paar wichtige Tips (z.B. ein mal im Jahr Balistol von der Speiche her in die Nippel sprühen) und das Ergebnis war zufriedenstellend. Dem Hinweis, die Räder einmal im Jahr zentrieren zu lassen, werde ich wohl nicht folgen, denn pro Rad sind 1 1/4 Stunde angesagt, das macht ..... .
Übrigens soll es in Koblenz auch einen Fachbetrieb geben.
Viel Spaß beim Wuchten
Achim
[Dieser Beitrag wurde von achimroll am 17.09.2002 editiert.]
Verfasst: 18. Sep 2002, 09:51
von k.plenio
@ Jörn:
Vielen Dank für Deine wie so oft überaus nette Antwort.
Hast Du den mein Smilie am Ende meiner Bemerkung zu den Felgen nicht gesehen?
Freundlichen Gruß
Karsten
p.s.
Wie bist Du zu der Interpretation gekommen, ich würde Dir was unterstellen?
Verfasst: 18. Sep 2002, 10:11
von Mathias Tolle
@ Knuth, die Edelstahlspeichen sind meines Wissens nur bei den Chromfelgen eingesetzt. Das Balistol braucht, denke ich, nur von innen auf die Nippel getupft werden, da sich das Öl von selbst verteilt (Kriechöl) bzw. durch die Fliekraft reingedrückt wird. Wenn der Lack natürlich richtig zu ist, passiert nichts. Dann würde ich von außen unter dem Felgenband die Nippel einmalig einölen, bevor der Reifen mit Schlauch wieder draufkommen. Aber Achtung: weiß jemand, ob das Balistol nicht den Schlauch bzw. das Gummi anlöst oder schadet???? Öl bzw. Fett und Gummi verträgt sich nicht immer
Übrigens, ich bin genau der. Wenn es dich mal wieder nach Göttingen führt, können wir zusammen einen Baumkuchen essen und die Aussicht zur Nordsee genießen

@ Alle, das Auswuchten mit Innenkonus ist immer eine Glücksache, je nachdem, wie rund und gleichmäßig der Innenkonus der Speichenfelge ist. Kann sehr gut gehen (siehe Jörn), kann aber auch daneben gehen (meine Erfahrung bei älteren Speichenrädern). Da die sehr wenigsten Reifenhändler ein passendes Adapter für Außenkonus haben, bleibt den Meisten nichts anderes übrig, als es traditionell zu versuchen, mit meistens gutem Erfolg (aber nicht immer!).
Vielleicht sollte man hier im Board mal alle Adressen von Reifenhändlern sammeln? Ich fang mal an:
Viborg GmbH (ehemals Reifen Stinnes) in Lohfelden bei Kassel (Tel.: (05 61) 51 40 74), Auswuchten zum normel Preis dynamisch mit Innenkonus.
Viele Grüße an Alle
Mathias
[Dieser Beitrag wurde von Mathias Tolle am 18.09.2002 editiert.]
Verfasst: 18. Sep 2002, 11:09
von dan_mgblau
Hier ist mein Tip:
Köhler Klaus (02 61) 80 10 36
Radspannerei
Koblenz am Rhein
Diese Firma hat es wirklich drauf - die machen nur Speichenräder - machen einfach alles von Auswuchten bis hin zur Restauration seltener Speichenfelgen und das zu guten angemessenen Preisen. Die beiden Mitarbeiter haben enormes Fachwissen!!!
Verfasst: 18. Sep 2002, 13:07
von Mark Leitiger
Und nun meine Werbeeinblendung:
http://www.bornemann-fahrzeugtechnik.de/
Das sind Experten für Briten aller Art, die ich ich auch schon für diverse Arbeiten wie z.B. Speichenräder-Wuchten zur vollsten Zufriedenheit in Anspruch genommen habe.
Verfasst: 20. Sep 2002, 19:43
von Knuth Fischer
Hallo Mark,
ganz hüpsche website die Bornemänner, aber meine aktuelle Postleitzahl fängt seit drei Monaten mit einer 8 (Riedlingen) an. Netterweise ists nur eine gemütliche MG A Stunde bis zum Bodensee. Bloß wo gibts hier so findige Speichenleute. Weiß jemand Rat???
Viele Grüße
Knuth
PS. Wenn jetzt noch jemand weiß, wer diese ultimative Einstelllehre (siehe Reparaturhandbuch) fürsDifferenzial hat und damit umgehen kann, würd ich glatt n Kopfstand machen.
PPS.@Matthias: irgendwie kriegen wir das schon "gebacken". Ggf. fahr ich die nächste Gänselliesel mit.