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su-vergaser problem

Verfasst: 21. Jul 2002, 22:16
von matthias mutzek
ich habe ein problem meinen seit 8 Jahren problemlos funktioniernden mgb mk III Us-version zu starten: eines tages startet ser motor macht einen schlag wie eine fehlzündung und geht langsam aus. danach ist er nie wieder gestartet. Zündanlage und anlssser ist gecheckt und ok, benzinpumpe funktioniert , vergaser sind gesäubert und er springt nur an, wenn man ein wenig benzin in die vergaserkammern von hand gibt. er läuft einen kurzen moment verbrennt das "eingespritzte" benzin und stopt wieder. Woran liegt es ??? Hilfe , Ihr seid meine letzte Hoffnung!!!

Verfasst: 22. Jul 2002, 07:13
von Ulrich
Hallo,

check mal Deine Schwimmernadelventile in den Vergasern. Öffnen die Ventile? Wenn nicht, Ursache feststellen und evt. reinigen. Wie sieht der Leitungsfilter vor den Vergasern aus? Wenn der auch verschmutzt ist, würde ich ihn auch tauschen.

Viel Glück.
Ulrich

Verfasst: 22. Jul 2002, 22:11
von Ttiger900
Hallo Matthias,
ich hatte vor genau einer Woche exakt das gleiche. Beim Starten ein Schlag wie bei einer Fehlzündung, anschließend lief der Motor nur noch auf max. 3 Zylindern mit Fehlzündungen im Auspuff. Das ist auch heute noch so, allerdings gibt sich das nach 5 Minuten, wenn der Motor warm ist. Daher vermute ich, dass sich bei der Fehlzündung in den Vergaser hinein etwas an der Einstellung geändert hat. In den nächsten Tagen werde ich das mal überprüfen. Falls ich was finde, werde ich Dich unterrichten.
Gruß
Michael

Verfasst: 23. Jul 2002, 21:50
von Gerd Mörchen
Hallo Matthias,
das Problem hatte ich auch mal beim B. Nach dem großen Knall fand ich eine, runde 5-Markstück große Metallplatte unter dem Wagen (es war noch nicht die Zeit mit den Euros).
Diese Platte gehörte zum Verschluß des Ansaugkrümmers, bei mir war es der schlimmere Fall, es war die Platte vom hinteren Ende des Krümmers. Damit gab es jede Menge falsche Luft, und somit zu wenig Kraftstoff. In diesem Fall, bei der hinteren Platte, wird wohl nicht anderes übrig bleiben, als den Krümmer ab zu nehmen. Platte wieder einsetzen und mit einem Stahlstück das Aluminium vorsichtig am Rand etwas stauchen. Hat schon gute 20000 km gehalten.
Viel Erfolg
Gerd

Verfasst: 15. Aug 2002, 22:54
von Flying Squirrel
Hast du gecheckt ob die Benzinpumpe tatsächlich bis in die Schwimmerkammern fördert? a) Benzinschlauch an Schwimmerkammer abziehen, zündung an. Kommt benzin? ja ok,wenn nein Benzinpumpe am Ar... dann Benzinschlauch wieder dran, Zündung an, Schwimmerkammer aufschrauben, Benzin drin? wenn nein Schwimmernadeln hängen. Falls alles OK? Amerika Ausführung? Aufprallschalter ok? Diese würde die Elektrik und somit den Strom zur Benzinpumpe unterbrechen. Nachlaufventil? ´Das würde elektrisch Luft in den Anlasstrakt geben um den Motor ausgehen zu lassen. Ruf an wenn du nicht klarkommst 0031/43/3064038 oder komm vorbei wenn du in der Nähe von Aachen wohnst - gruß Horst

Verfasst: 16. Aug 2002, 10:21
von Axel
Hallo Matthias,
das Problem hört sich wie eine Undichtigkeit am Ansaugkrümmer an. Bei unserem 72er US-B hatte der Vorbesitzer die nicht mehr benötigten Beipässe der USA-Schadstoffreduzierkonstruktion am Ansaugkrümmer zT mit Schlauchstücken mit eingedrehter Schraube abgedichtet. Bei mir ist einmal solch ein Schlauchstopfen mit dem von Dir beschriebenen Symtomen abeploppt. Schau mal ob am Ansaugkrümmer alle "Blindschläuche" wirklich abgedichtet sind. Ich habe diese Ausgänge bei unserem B mit geschraubten Blindstopfen dauerhaft und auch optisch schöner verschlossen. Gib´s beim freundlichen MG-Teilehändler.
Viel Erfolg
Axel

Verfasst: 24. Aug 2002, 23:42
von Ttiger900
Hallo Matthias,
nach langer Schrauberei und Einstellerei an den vergasern und nach ewiger Suche nach Undichtigkeiten am Ansaugtrakt konnte ich keine Verbesserung erzielen. Dann habe ich meinem B einfach vier neue Zündkerzen spendiert und er schnurrt wieder auf allen Zylindern. so einfach war das, aber man muß halt draufkommen :-)
Gruß
Mikel