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nachträglich Umbau auf V8 beim MGB
Verfasst: 30. Okt 2017, 12:15
von StefanErgi
Moin,
ich bin derzeit dabei meinen '76 MGB auf V8 umzubauen. Wer hat das hier bereits gemacht und wie war das danach mit der Wiederzulassung mit H-Kennzeichen?
VG Stefan
Re: nachträglich Umbau auf V8 beim MGB
Verfasst: 30. Okt 2017, 12:57
von thomas_1802
Hallo Stefan,
mit diesem Thema hat bestimmt Jürgen Kuhnle die meiste Erfahrung. Kontakt über
http://www.mg-gebrauchtteile.de
Re: nachträglich Umbau auf V8 beim MGB
Verfasst: 30. Okt 2017, 14:34
von oport
Ich habe das gemacht. Die H-Zulassung danach war eigentlich kein Problem, V8-Motor und diverse andere Dinge sind eingetragen.
Allerdings habe ich auch bis auf den Vergaser (Edelbrock) alles analog dem "echten" V8 umgebaut, also auch Diff, Bremsen, Felgen etc.
Mein Prüfer hatte mir damals allerdings auch gesagt, dass er die Zulassung von Cabrio-Umbauten nicht mehr machen würde, nur noch GTs (meins ist ein Gummiboot-GT). Das Ganze fand vor ca. 3 Jahren statt.....
Re: nachträglich Umbau auf V8 beim MGB
Verfasst: 31. Okt 2017, 17:12
von maico53
Hallo Stefan,
V8 Umbauten gab es schon immer ,einerlei ob GT oder Tourer. Meinen ersten Tourer habe ich 1990 umgebaut und seit dem hat sich alles wesentlich entspannt beim TÜV.
Wichtig ist ein aufgeschlossener TÜV-Prüfer eine gute Dokumentation der Umbauten und ein "aufgeräumter" sprich gut da stehendes Fahrzeug.
Als sehr gute Referenz eignet sich der Costello Umbau der im Netz auch gut dokumentiert /zu finden ist und dort sind auch allen bekannten Umbauten einzeln aufgeführt. Gleichzeitig ist auch der historischen Umbauzeitpunkt dokumentiert.
Unter Umständen muss man aber heute ein Datenblatt des eingebauten Motors mit Nummer beim TÜV Süd erstellen lassen, war der Wagen jedoch noch nicht in Deutschland zugelassen , muss zusätzlich auch ein Datenblatt Deines Fahrzeugs erstellt werden.
No Goes gibt es trotzdem zum Bespiel ein Holzlenkrad, da sind sich fast alle TÜV-Prüfer einig.
Motolita Leder-Lenkräder werden meist ohne Murren abgenickt, manchmal mit dem Hinweis: "wird ja ohnehin nach der TÜV Abnahme wieder eingebaut"
Ich habe 4-Kolbenbremsen vom SD1 mit V8 Bremsscheiben verbaut mit Edelbrock Vergaser und 15 Zoll Räder (195/60/15 V), alles kein Problem gewesen. Die Prüfung dauerte keine 15 Minuten.
In der Grauzone bewegen sich die Umbauten der Frontline Vorderachse, die 5-Lenker Frontline Hinterachse wird definitiv Probleme machen. Ach ja , die Tachoanzeige sollte auch stimmen, also Geschwindigkeitsanzeige mit KM Skalierung.
Gruß , Klaus
Re: nachträglich Umbau auf V8 beim MGB
Verfasst: 1. Nov 2017, 14:35
von StefanErgi
@Olaf: Ja, dein Fahrzeug kenne ich. Wir hatten gemeinsam die Ausfahrt im Eichsfeld bestritten.
@Klaus: Der Umbau umfasst neben dem V8 (3,5 l), der Vergaser (Edelbrock) und Offenhauer Ansaugbrücke, 2-flutige Auspuffanlage mit Fächerkrümmer noch die Bremsanlage (4-Kolbenzangen aus dem SD1) und das 5-Ganggetriebe vom SD1. Holzlenkrad ist natürlich drin und wurde noch nie bemängelt, selbst beim H-Gutachten 2009 nicht. Aber wie Du ja geschrieben hast, ist schnell getauscht und wieder zurück gebaut...
Mir macht nur Sorge, dass sie bemängeln könnten, das es kein Umbau ist, welcher bereits vor 30 Jahren vorgenommen wurde....
VG Stefan
Re: nachträglich Umbau auf V8 beim MGB
Verfasst: 1. Nov 2017, 16:36
von jupp1000
....vor 30 Jahren gemacht, oder hätte damals gemacht werden können.