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Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 9. Jan 2012, 20:11
von mgbowner
Hallo MG'ler,

ich habe seit letztem Jahr einen 73er MGB Roadster und bislang so viel Spass damit, dass ich überlege, einen Wegstreckenzähler einbauen zu lassen. Das Thema ist ja nicht neu und ich weiß folglich, dass Tripmaster und Retrotrip als empfehlenswert gelten. Ich suche zudem Antworten auf folgende Fragen:

1. Was brauche ich denn außer dem Gerät an sich, um es fachgerecht einbauen zu lassen?
2. Was kostet der Einbau mit allem drum und dran (kalibrieren?)?
3. Wer baut mir das ein?

Über Eure konstruktiven Rückmeldungen freue ich mich. Bis dann,

mgbowner

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 9. Jan 2012, 20:57
von cw_schreuer
Hallo MGler
hast du auch einen Namen ???
Wenn du ein wenig schraubertechnisch begabt bist schaffst du das schon.
Habe in meinem MGB einen BRANTZ International 2 S Pro mit Geber an der Kardanwelle verbaut, weil mir die Trennung
der Tachowelle nicht paßte und die Fummelei hinter dem Tacho zu eng war.
Die Kalibrierung ist auch problemlos selbst durchzuführen und kann jeweils der Veranstalterstrecke angepaßt werden
In welchem gebiet fährt dein MG
Grüsse aus Stolberg
Willi

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 9. Jan 2012, 21:00
von KlausH
Hallo MGB ???,

schau hier mal rein: http://www.vhclassics.de/contents/de/d4.html

Gruß, Klaus

Habe zwar auch ne tolle eMail-Adr.: MGBV(@gmx.com, aber auch einen richtigen Namen.

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 17. Aug 2012, 19:33
von StegMich
... ich hänge mich einfach mal hier an - würde auch gerne mal an einer Oldtimer-Rallye teilnehmen und habe mich mal grob informiert, welche Gerätschaften der Beifahrer dazu alles brauchen wird. Beim Thema Wegstreckenzähler hat mir ein Freund angeboten, dass ich die ersten Rallyes doch mit seinem von 4x4-Rallyes übrig gebliebenem Terratrip 202+ ausprobieren soll.

Diese Angebot würde ich natürlich gerne annehmen, habe aber auch gelesen, dass die digitalen Geräte meist nicht gern gesehen und oft nicht zugelassen sind. Ich will natürlich nicht gleich am Anfang den Unmut der Veranstalter und Teilnehmer auf mich ziehen. Wie sind hierzu eure Erfahrungen - kann ich mit diesem Leihgerät mal testen, ob ich da Spaß dran habe? Sollte ich mir später ein mechanisches Gerät (z.B. Brantz Retrotrip) anschaffen oder darf es auch ein digitales (z.B. Brantz International 2 Pro)sein?

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 17. Aug 2012, 20:49
von gunae
Hallo MGB und Michael,

das Thema hatten wir vor ein paar Wochen schon einmal, aber nochmals , wer sich in die Oldtimerrallyefahrerei stürzen will kommt mittelfristig um die Anschaffung eines elektromechanischen Wegmessgerätes nicht vorbei ( wenngleich heute diejenigen mit LED Displays nur noch selten ausdrücklich verboten sind )Also Branz Retotrip Classic oder VH Trip ( letzterer hat ein größeres Gehäuse und soll auch nicht so zuverlässig sein).
Der Einbau ist problemlos, Stromversorgung dann Zuleitung zum Sensor legen. Sensor ist wieder ein Thema, Tachowellemsensor würde ich nicht nehmen, also Magnetsensor am besten mit Magnet am
Kardangelenk am Ausgang des Getriebes Sensor an die Traverse.
Eichen ist auch kein Problem , Anleitung liegt bei allen Geräten bei.
Übrigen sind die Preise gerade relativ günstig , bei Willi Potjans, den Experten schlechthin (halda.de) gibt es im August noch einen Sommerrabatt.

Viele Grüße
Gunter

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 17. Aug 2012, 21:01
von StegMich
gunae hat geschrieben:das Thema hatten wir vor ein paar Wochen schon einmal, aber nochmals...
... sorry - habe ich nicht richtig gesucht? Wo finde ich das denn?

Danke Gunter für deine Erklärung!

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 17. Aug 2012, 21:15
von Josef Eckert
Hallo Michael,
wir sind früher viele Oldtimer Rallys gefahren, auch ziemlich erfolgreich. Inzwischen ist es für uns nicht mehr so interessant, da man schon sehr ehrgeizig sein muss, um zu gewinnen. Meine Frau ist da als Beifahrer lieber an stressfreien Ausfahrten interessiert.
Bei den meisten Rallys (eigentlich Gleichmäßigkeitsfahrten) reicht erstmal ein ganz ordinärer Fahrradtacho. Den brauchst Du auch nur für Strecken, bei denen Durchschnittsgeschwindigkeit gefragt ist. Bei der Schätzeisenklasse, gibt es eigentlich nur bei Semi-Professionellen Rallys und nicht bei den "normalen" Tagestouren, sind nur mechanische Wegstreckenzähler erlaubt. Aber Du musst schon sehr suchen, um solch eine Rally zu finden. Und das ist für den Anfänger auch sehr frustrierend, da hier doch die "Cracks" teilnehmen und man sich sehr wundert.
Nimm einfach mal nur mit Stoppuhr bewaffnet an einer rally teil. Dann siehst du am besten wie es abläuft. Das erste Jahr wirst du erstmal lernen müssen. Dann wirst Du schon merken mit welchen Tricks gearbeitet wird und was Du brauchst.
Gruß
Josef

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 17. Aug 2012, 21:35
von cw_schreuer
Hallo MG Freunde
die Mindestausrüstung sind Stoppuhr, ev. 2 Stück und eine Funkuhr .
Fahrradtacho ist normal grundsätzlich verboten .
Grüsse aus Stolberg
Willi

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 17. Aug 2012, 22:00
von Josef Eckert
cw_schreuer hat geschrieben:Hallo MG Freunde
die Mindestausrüstung sind Stoppuhr, ev. 2 Stück und eine Funkuhr .
Fahrradtacho ist normal grundsätzlich verboten .
Grüsse aus Stolberg
Willi
Hallo Willi,
nur wenn wir ehrlich sind, alle (zumindest die überwiegende Mehrheit) die nachher auf dem Podest stehen haben einen Fahrradtacho oder besseres verdeckt eingebaut, neben anderen Spielereien.
Ohne diverse Hilfsmittel hast du keine Chance. Ist leider so, deshalb haben wir auch keine richtige Lust mehr. Der olympische Geist ist bei den Sponsoren, die den Gewinnern zusehen.
Gruß
Josef

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 17. Aug 2012, 22:06
von StegMich
... mir ging's bei der Geschichte in erster Linie mal um die Navigation - wenn im Roadbook steht, dass ich nach 425m nach links abbiegen muss, habe ich mit meinem Meilenschätzomat schon die ersten Probleme. Eine Stoppuhr brauche ich da noch gar nicht, weil ich beim Umrechnen zu langsam bin. ;-)

Das grundsätzliche Stoppuhren-Problem habe ich erstmal mit einem OREGON WB 388 Timer gelöst - eine Handstoppuhr wird sich bestimmt auch noch auftreiben lassen.

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 17. Aug 2012, 22:09
von cw_schreuer
Hallo Josef,
wer so etwas versteckt einbaut betrügt sich selbst und seine Sportfreunde,
ich gehöre nicht dazu.
Grüsse
Willi

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 17. Aug 2012, 22:23
von Josef Eckert
Hallo Willi,
wenn Du den anderen die Pokale bezahlen willst, dann kannst Du ohne gewinnbringende Hilfsmittel auskommen.
Es ist wie im richtigen Sport.

Gruß
Josef

Michael,
Du wirst merken, dass die Orientierung bei den meisten Rallys so einfach ist, dass Du mit Karte und Meilenschätzgerät (originaler Meilentacho) auskommst. Es gibt nicht so viele Abzweigungen, dass man sich da großartig verfahren würde.
Wie gesagt, den meisten hilft dabei der Fahrradtacho. Meistens ist er auch offen eingebaut und der Veranstalter sagt da auch in der Regel nichts, weil wirklich sehr viele ihn haben.
Gruß
Josef

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 17. Aug 2012, 23:13
von StegMich
Josef Eckert hat geschrieben:...und der Veranstalter sagt da auch in der Regel nichts, weil wirklich sehr viele ihn haben.
... na ja - vielleicht sollte ich mir auch einfach nur das iPhone-App holen. Dann kann ich mir das ganze Kabelgedöns sparen und notfalls auf's Navi zurückgreifen. Die Frage ist dann nur, an welcher Stelle genau der Spaß auf der (Rallye-)Strecke geblieben ist.

http://itunes.apple.com/de/app/oldtimer ... 19618?mt=8

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 18. Aug 2012, 10:08
von Josef Eckert
Hallo Michael,
bei den meisten lokalen Rallys musst Du nicht nur auf die Strecke achten, sondern "stumme Wächter" am Streckenrand, irgendwelche sinnvollen oder nicht sinnvollen Sonderprüfungen, Spielchen, Erbsenzählerreien, handwerkliches Geschick, etc. beweisen, dass das eigentliche Fahren fast zur Nebensache wird. Da ist man dann froh, wenn solche kleinen Helferlein die eigenen Sinne etwas entlasten. Wenn Du dann noch mit Schnitttabellen und Stoppuhr zum einhalten der Zeitkontrollen/Durchschnittsgeschwindigkeit arbeiten musst, dann ist das richtig harte Arbeit (und das als Freizeitvergnügen). Wenn man bei solchen Fahrten wirklich Ehrgeiz entwickelt, dann ist es ganz schön anstrengend und wenig entspannender Spass.
Deshalb fahren wir inzwischen lieber gemütlich mit Freunden ohne irgendwelche Aufgaben lösen zu müssen.
Gruß
Josef

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 18. Aug 2012, 19:26
von TwinCam
in den Ausschreibungen steht üblicherweise welche Geräte erlaubt sind, es wird auch oft auf Nichterwünschtes hingewiesen. Elektronische Geber sind fast nie erlaubt, Antrieb nur ab Tachowelle...

MGrüße
Siggi

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 18. Aug 2012, 22:44
von StegMich
... wenn das wirklich so ist, ist das Thema für mich eigentlich gestorben. Dann fahre ich mit dem Terratrip von meinem Kumpel da wo ich darf und lass die anderen Veranstaltungen, die ich mir dann vermutlich eh nicht leisten kann, saußen. Zu einem Retrotrip hätte ich mich ja vielleicht noch überreden lassen, aber wenn der auch nicht Ok ist, wird's für mich zu viel des Guten.

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 19. Aug 2012, 11:08
von Xpower
*grins*
wenn du noch nen induktionssensor für den terra brauchst ich hab noch einen da ;)

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 19. Aug 2012, 14:05
von cw_schreuer
Hallo Josef

Pokale interessieren mich nicht.
Nur was zum abstauben.

Hallo Siggi
meinst du nicht auch das es Geber für die Kardanwelle gibt welche erlaubt sind.
Willi

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 19. Aug 2012, 14:17
von Josef Eckert
Hallo Will,
es geht nicht nur um den Geber. Grundsätzlich zu unterscheiden -mechanische Wegstreckenzähler wie Halda mit Antrieb normalerweise über T-Stück in der Tachwelle oder elektronisch arbeitende (können im übrigen auch mechanisch ihren Antrieb (Impuls) über die Tachowelle bekommen, sind aber dennoch nicht erlaubt). Bei elektronischen vermutet der Veranstalter weitergehende (Rechen-)Funktionen die integriert sind oder man will einfach keine neumodischen elektronische Gimmicks, die nicht historisch korrekt sind.
Gruß
Josef

PS: Wie bereits beschrieben, die normal lokal angebotenen organisierten Ausflugsfahrten (nennen sich zwar Rallys) sind meist ohne Tripmaster zu bewältigen und man wird nur müde angelächelt wenn man soetwas an Bord hat.

Re: Wegstreckenzähler - was und wer baut ein?

Verfasst: 19. Aug 2012, 20:00
von Meenzerbub
Hallo Ihr Rally-Fahrer :roll:
Josef Eckert hat geschrieben: PS: Wie bereits beschrieben, die normal lokal angebotenen organisierten Ausflugsfahrten (nennen sich zwar Rallys) sind meist ohne Tripmaster zu bewältigen und man wird nur müde angelächelt wenn man soetwas an Bord hat.
@ Josef, da muß ich dir Recht geben, was ich so bei uns'rer letzten "Schloß Waldthausen-Rally" geseh'n hab...., ich dacht, wir wär'n bei der Monte Carlo :roll: :oops: 8)
Grüße vom "alde Rally-Fahrer" Michel