RBW MGB Neuwagen mit Elektro-Antrieb

Der Name sagt eigentlich fast schon alles - der lockere Plausch rund um das Thema MG ist hier die Hauptsache.

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pierrot
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RBW MGB Neuwagen mit Elektro-Antrieb

#1

Beitrag von pierrot » 30. Jul 2026, 14:45

Halle MG Drivers, ich stelle mich erstmal vor: Ich komme aus Hamburg und wohne am schönen Ratzeburger See. Verheiratet, 3 Kinder, gerade habe ich meinen 60sten Geburtstag gefeiert (OMG :o ). Ich würde mich als "ehemaligen Petrolhead" bezeichnen, denn seit 10 Jahren interessieren mich Verbrennermotoren nicht mehr. Vorher habe ich eine ganze Reihe schöner Klassiker gehabt, die ich zum Großteil mit viel Liebe und (damals) auch Fachkenntnis restauriert habe: Jaguar E S1 Coupé in Silverblue metallic, Bentley S1 Standard Steel Saloon in Regal Red, Porsche G- und F-Modelle bis Typ 997.1, Fiat 124 Spider, Mercedes 600 W100, Jaguar XJ8 308 und einige weitere.
Ich habe immer viel Freude an meinen Klassikern gehabt, aber ich konnte zum Beispiel dem Motoren- oder Auspufflärm nie etwas abgewinnen und fand es immer unangenehm mit einem der eher hochpreisigen Gefährte auch noch hörbar Aufsehen zu erregen.
Aktuell fahren wir einen Tesla Model S von 2018, Erstbesitz mit Free Supercharging :D
Ich vermisse aber einen Klassiker und habe mich deshalb mit den MGB Roadster- und GT-Nachbauten von RBW (https://rbwevcars.com) beschäftigt und bin ernsthaft interessiert, mir einen GT anzuschaffen.
RBW stellt Neuwagen her. Der Antriebsstrang ist selbst entwickelt, die Karosserie wird zum Teil mit originalen Formen und Werkzeugen hergestellt. Es gibt ein interessantes YouTube Video mit James May. Die Wagen kosten 120.000 Euro aufwärts :eek:

Ich weiß, dass mein Interesse die allermeisten hier im Forum überhaupt nicht verstehen können. Das ist völlig in Ordnung und nachvollziehbar.

Dennoch erlaubt mir bitte die Frage: Hat jemand einen RBW schon mal live gesehen oder ist ihn sogar gefahren? Gibt es irgendwelche Erfahrungen mit den Fahrzeugen? Mich würde die Verarbeitungsqualität interessieren, Probleme im Alltag, realistische Reichweite etc.

Ich bedanke mich und grüße herzlich
vom See
Pierrot

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Simon8
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Re: RBW MGB Neuwagen mit Elektro-Antrieb

#2

Beitrag von Simon8 » 31. Jul 2026, 06:53

Hallo Pierrot
…Leider nein…
Aber verstecken brauchst du dich nicht. Ich kam zwar einem V8 Brummen auch was abgewinnen. Finde die entspannende Ruhe in meinem e-Auto aber auch sehr schick.
Mal sehen ob sich wer findet der so einen Nachbau schon mal gefahren hat. Ich drücke die Daumen.
Simon

Axel Krug
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Re: RBW MGB Neuwagen mit Elektro-Antrieb

#3

Beitrag von Axel Krug » 31. Jul 2026, 07:19

Klassiker sind Klassiker und sollten es auch bleiben. Es gibt sehr große Auswahl bei neuen E-Fahrzeugen, ich genieße das im Alltag auch. Aber verschont doch bitte klassische Fahrzeuge mit diesen Um-/Neubauten, es gibt doch gerade von MG das passende Fahrzeug:

https://www.mgmotor.de/model/cyberster

Dann bekommt man auch brauchbare Reichweite. Das was diese "klassischen" MGs bieten reicht wohl kaum für 150km:

"Charging: Fully recharges in about 8 hours using a 3.5kW charger, a 7.0kW charger reduces this time to 3-4 hours"
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pfl
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Re: RBW MGB Neuwagen mit Elektro-Antrieb

#4

Beitrag von pfl » 31. Jul 2026, 09:27

Hallo Pierrot,

Über die Konversion eine Klassiker in eine moderne Form (Elektrisch oder auch Verbrenner) lässt sich trefflich streiten. Entweder man mag das oder aber auch nicht.

Was aber bei einer E-Konversion auf alle Fälle zu bedenken ist ist der Schutz der Batterie im Falles eines Unfalls. Ich bin bei einer Diskussion am Stammtisch mit einem Entwickler von BMW darauf aufmerksam geworden. Er sagte die Hersteller verwenden erheblichen Aufwand drauf das Batteriepack konstruktiv so abzusichern dass eine Beschädigung von Zellen im Falles eine Unfalls weitgehend vermieden wird. Somit wandern bei fast allen E-Autos die Batterien mittig unter das Auto um den optimalen Schutz der Zellen zu ermöglichen. Bei Nachrüstungen ist dieser Einbauort aber in der Regel nicht verfügbar und es wird auf die Bereiche Kofferraumboden/Motorraum ausgewichen. Neben der Gewichtsverteilungsproblematik die aber meist lösbar ist ist dann zu beachten dass sich die Zellen in einem Bereich befinden der auch bei leichten Auffahrunfällen bereits stark betroffen sein kann. Wenn so etwas passiert ist das unfallbedingte Brandrisiko - das bei einem E-Auto moderner Bauart eher abstrakt ist- , dann wirklich massiv. Auch bei einem leichten Schaden sollte dann die Batterie ausgebaut und analysiert werden, auch wenn sie im ersten Moment noch funktioniert. Ob das wirklich Sinn macht?

lb. Grüße
Peter

PS: Ich bezweifle stark dass die Konversion von RBW in Deutschland zulassungsfähig sein wird. Die gehen zwar den richtigen Weg den MGB im wesentlichen neu zu bauen, aber dann müssen für die Einzel- Zulassung ähnliche Werte erreicht werden wie für Neuwagen. Und Zulassungsfähigkeit in UK ist seit Brexit leider auch kein Argument mehr eine EU Zulassung zu erreichen.
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#637

pierrot
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Re: RBW MGB Neuwagen mit Elektro-Antrieb

#5

Beitrag von pierrot » 31. Jul 2026, 11:35

Vielen Dank! Die Batterieposition ist ein interessanter Aspekt, mit dem ich mich einmal beschäftigen werde.
Bzgl. Zulassungsfähigkeit in Deutschland: Es wurde bisher noch kein Fahrzeug hierhin verkauft (das fände ich schon mal spannend: dein einzigen Wagen in DE zu fahren), aber in andere EU-Länder, und es gibt wohl eine Typzulassung für Kleinserien. Dazu sollte ich bald mehr hören und halte Euch auf dem Laufenden. Ggf. fahre ich dann mit meiner Liebsten nach Lichfield/Birmingham, schaue mir die Fabrik an und mache eine Probefahrt.
Danke auch für die wohlwollende Aufnahme. Dachte ich werde gleich gedisst ;)

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Günter Paul
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Re: RBW MGB Neuwagen mit Elektro-Antrieb

#6

Beitrag von Günter Paul » 31. Jul 2026, 12:00

Für den Stadtverkehr würde ich mir wohl auch mal so etwas in anderer Form kaufen, liegt aber daran, dass ich am Haus aufladen kann, als Mieter würde ich nie auf so eine Idee kommen, aber gut, gibt auch noch andere Nachteile, wir werden die Welt damit nicht retten, aber es ist eben Entwicklung, die auch Vorteile hat.
Was ich schlimm finde,dass man sich immer an den Oldies orientiert, man spricht sofort von Fortsetzung einer Tradition MG, das ist Quatsch,schon allein von der Semantik her dazu ist es tatsächlich von der Entwicklung so, dass das eine Oldtimer sind mit einer eigenen glorreichen Geschichte und das andere sind Neuentwicklungen, die ihre eigene Geschichte erst gestalten müssen.
Und was den Sound angeht...wie kann man nur Posaunen kleinreden, die da klingen, als ob Engel sie blasen...nein, nein, bitte nicht mit Tradition argumentieren...
Gruß
Günter
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Axel Krug
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Re: RBW MGB Neuwagen mit Elektro-Antrieb

#7

Beitrag von Axel Krug » 31. Jul 2026, 12:33

Günter... als Verbrenner-Fahrer hast du doch auch keine Zapfsäule am Eigenheim, dieses Argument ist praxisfremd. Jede Technik hat Vor- und Nachteile, bei Elektromobilität werden die meisten Nachteile nur von denen gesehen die sich noch nie ernsthaft mit dem Thema befasst haben.

Oldies sind Oldies, die stinken und brummen und das ist gut so.
Moderne Autos für den Alltag müssen beides nicht, weder für mich als Fahrer noch für alle drumherum.
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Re: RBW MGB Neuwagen mit Elektro-Antrieb

#8

Beitrag von Xpower » 31. Jul 2026, 18:25

mit dem MGB Umbau hab ich noch eine Erfahrung aber das Umbaukit von https://esdi-ev.de/elektroumbaukit/clas ... umbau-kit/
macht im Mini verdammt viel Spass und mit den 50kW DC kann man damit auch sehr gut leben.

Gruß Peter
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Um zu verstehen, warum Manche überall ihren Senf dazugeben, musst du lernen, wie eine Bratwurst zu denken.

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Re: RBW MGB Neuwagen mit Elektro-Antrieb

#9

Beitrag von Axel Krug » 1. Aug 2026, 08:12

Es gibt Minis mit Elektroantrieb neu zu kaufen und die machen auch Spaß. Da muss man keinen klassischen Mini vergewaltigen, das Crash-Thema ist da vermutlich auch nicht unwichtig
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Günter Paul
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Re: RBW MGB Neuwagen mit Elektro-Antrieb

#10

Beitrag von Günter Paul » 1. Aug 2026, 09:47

Axel Krug hat geschrieben: 31. Jul 2026, 12:33 Günter... als Verbrenner-Fahrer hast du doch auch keine Zapfsäule am Eigenheim, dieses Argument ist praxisfremd. Jede Technik hat Vor- und Nachteile, bei Elektromobilität werden die meisten Nachteile nur von denen gesehen die sich noch nie ernsthaft mit dem Thema befasst haben.

Oldies sind Oldies, die stinken und brummen und das ist gut so.
Moderne Autos für den Alltag müssen beides nicht, weder für mich als Fahrer noch für alle drumherum.
:D Axel, wir sind inzwischen blitzschnell in der Argumentation, auch die Oldies allemal dann, wenn die Analyse mit der eigenen übereinstimmt...nun denn, kostet mich keine drei Minuten und ich stelle das hier mal ein ohne "Zeitverschwendung" :wink:

KI..

"Nachteile des Ladens gegenüber dem Tanken

Längere Wartezeit: Selbst leistungsstarke Schnelllader benötigen deutlich mehr Zeit als ein Tankvorgang.
Abhängigkeit von Ladeinfrastruktur: Besonders auf dem Land oder in manchen Regionen kann das Ladenetz dünner sein als das Tankstellennetz.
Ladesäulen können belegt oder außer Betrieb sein: Das kann zu Wartezeiten oder Umwegen führen.
Komplexere Preisstruktur: Der Strompreis variiert je nach Anbieter, Ladeleistung und Tarif. Ohne passenden Tarif kann Schnellladen teuer werden.
Nicht jeder kann zu Hause laden: Wer keine private Wallbox oder keinen Stellplatz mit Steckdose hat, ist stärker auf öffentliche Ladesäulen angewiesen.

Vorteile des Ladens

Dem stehen einige Vorteile gegenüber:

Zu Hause laden: Das Fahrzeug kann über Nacht geladen werden. Viele Fahrer müssen dadurch seltener gezielt eine Tank- oder Ladestation anfahren.
Kein Zeitaufwand während des Alltags: Wenn das Auto ohnehin über Nacht oder während der Arbeit lädt, "wartet" man oft nicht aktiv darauf.
Geringere Energiekosten: Vor allem beim Laden zu Hause oder mit günstigem Tarif sind die Kosten pro Kilometer häufig niedriger als bei Benzin.
Volle Batterie am Morgen: Wer regelmäßig zu Hause lädt, startet meist mit nahezu voller Reichweite.

Fazit

Beim eigentlichen "Auftanken" hat der Benziner klare Vorteile: Es geht schneller, Tankstellen sind weit verbreitet und der Ablauf ist unkomplizierter ""
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